Samstag, 4 April 2020
Not­ruf : 112

Tau­cher­ein­satz

Datum: 13. März 2020
Alarm­zeit: 8:21 Uhr
Abtei­lung: Kreis­brand­meis­ter, Stütz­punkt­feu­er­wehr, Tau­cher­grup­pe
Ein­satz­ort: Wie­bel­dorf
Fahr­zeu­ge: VRW , GW-Tau­cher , KdoW , MTW 1 , MTW 2 
Wei­te­re Kräf­te: FW Auma, FW Trip­tis, FW Wei­da, FW Wie­bels­dorf


Ein­satz­be­richt:

Die Stütz­punkt­feu­er­wehr und die Tau­cher­grup­pe Zeulenroda wur­den zur Per­so­nen­su­che nach Wie­bels­dorf alar­miert.

 

Ein­satz­übung

Datum: 15. Sep­tem­ber 2019
Alarm­zeit: 9:08 Uhr
Abtei­lung: Stütz­punkt­feu­er­wehr
Ein­satz­ort: Hein­rich-Hei­ne-Stra­ße
Fahr­zeu­ge: DLK 23/12 , GW‑L , HLF 20 , MTW 1 , MTW 2 , TLF 24/48 
Wei­te­re Kräf­te: Feu­er­wehr Nyra­ny


Ein­satz­be­richt:

Im Rah­men der Wochend­schu­lung wur­de die Stütz­punkt­feu­er­wehr zu einer Ein­satz­übung in die Hand­werks­kam­mer nach Zeulenroda,Heinrich-Heine-Straße alar­miert.

Feld­brand

Datum: 5. Juli 2019
Alarm­zeit: 16:53 Uhr
Abtei­lung: Kreis­brand­meis­ter, Nie­der­böh­mers­dorf, Stadt­brand­meis­ter, Stütz­punkt­feu­er­wehr, Triebes
Ein­satz­ort: Wei­ßen­dorf Rich­tung Triebes
Fahr­zeu­ge: ELW-Triebes , GW‑L , HLF 20 , KdoW , LF 16-Triebes , LF16/TS-Nie­der­böh­mers­dorf , MTW 1 , MTW 2 , TLF 16/24 , TLF 16/25-Triebes , TLF 24/48 
Wei­te­re Kräf­te: FW Auma, FW Greiz, FW Hohen­leu­ben, FW Lan­gen­wet­zen­dorf, FW Lan­gen­wol­schen­dorf, FW Wei­ßen­dorf, Kreis­brand­in­spek­tor, Poli­zei


Ein­satz­be­richt:

Die Feu­er­weh­ren wur­den zu einem gro­ßen Feld­brand zwi­schen Triebes und Wei­ßen­dorf alar­miert. Bereits auf der Anfahrt konn­te eine gro­ße Rauch­säu­le aus­ge­macht wer­den. Bei ein­tref­fen ver­such­ten wir das Feu­er, wel­ches sich mit gro­ßer Geschwin­dig­keit Rich­tung meh­re­rer Häu­ser und Wald aus­brei­te­te, zu stop­pen. Dies konn­te unter gro­ßem Ein­satz in letz­ter Sekun­de ver­hin­dert wer­den. Es stan­den ca. 30 ha Feld in Flam­men, was mit über 100 Feu­er­wehr­ka­me­ra­den gelöscht wur­de.

Die Feu­er­wehr Zeulenroda-Triebes möch­te sich für die gute Zusam­men­ar­beit bedan­ken.

 

Bil­der:

 

Brand­si­cher­heits­wa­che

Datum: 20. April 2019
Alarm­zeit: 14:00 Uhr
Abtei­lung: Arns­grün, Pah­ren, Stütz­punkt­feu­er­wehr, Triebes, Weckers­dorf
Ein­satz­ort: Markt­platz
Fahr­zeu­ge: VRW , DLK 23/12 , ELW-Triebes , GW‑L , GW-Tau­cher , HLF 20 , KdoW , KLF-Th-Weckers­dorf , MTW 1 , MTW 2 , StLF , TLF 16/24 , TLF 16/25-Triebes , TLF 24/48 , TSF-W-Arns­grün , VRW-Triebes 
Wei­te­re Kräf­te:


Ein­satz­be­richt:

Die Stütz­punkt­feu­er­wehr Zeulenroda sowie wei­te­re Abtei­lun­gen waren am Sams­tag, den 20. April 2019 ehren­amt­lich für die Absi­che­rung des MDR Jump Oster­feu­ers auf dem Markt­platz und am BIO-See­ho­tel aktiv.

Hil­fe­leis­tung

Datum: 3. Dezem­ber 2019
Alarm­zeit: 13:15 Uhr
Abtei­lung: Stadt­brand­meis­ter
Ein­satz­ort: Aumai­sche Stra­ße
Fahr­zeu­ge: MTW 2 
Wei­te­re Kräf­te: Ret­tungs­dienst


Ein­satz­be­richt:

Der Stadt­brand­meis­ter Zeulenroda wur­de zur Unter­stüt­zung Ret­tungs­dienst nach Zeulenroda, Aumai­sche Stra­ße alar­miert

Ein­satz­übung

Datum: 25. Juli 2019
Alarm­zeit: 19:02 Uhr
Abtei­lung: Pöll­witz, Stütz­punkt­feu­er­wehr
Ein­satz­ort: Stadt­bach­ring 29
Fahr­zeu­ge: VRW , DLK 23/12 , GW‑L , HLF 20 , KdoW , KLF-Th-Pöll­witz , MTW 1 , MTW 2 , MTW-Pöll­witz , TLF 24/48 
Wei­te­re Kräf­te:


Ein­satz­be­richt:

Die Stütz­punkt­feu­er­wehr und Feu­er­wehr Pöll­witz wur­den zu einer gemein­sa­men Ein­satz­übung nach Zeulenroda, Stadt­bach­ring in das dor­ti­ge Senio­ren­pfle­ge­heim alar­miert. Ange­nom­men wur­de eine star­ke Rauch­ent­wick­lung im Erd­ge­schoss.

Ölspur

Datum: 24. Juni 2019
Alarm­zeit: 16:21 Uhr
Abtei­lung: Klein­wol­schen­dorf, Nie­der­böh­mers­dorf, Pah­ren, Stütz­punkt­feu­er­wehr, Zadels­dorf
Ein­satz­ort: Pah­ren — Nie­der­böh­mers­dorf
Fahr­zeu­ge: GW‑L , KdoW , KLF- Klein­wol­schen­dorf , KLF-Th-Zadels­dorf , LF16/TS-Nie­der­böh­mers­dorf , MTW 1 , MTW 2 , MTW-Zadels­dorf , StLF 
Wei­te­re Kräf­te: Stra­ßen­bau­last­trä­ger


Ein­satz­be­richt:

Die Kame­ra­den der Feu­er­wehr Zeulenroda-Triebes wur­den zur Besei­ti­gung einer grö­ße­ren Ölspur alar­miert.

Ein­satz­übung

Datum: 11. Okto­ber 2018
Alarm­zeit: 18:24 Uhr
Abtei­lung: Klein­wol­schen­dorf, Merkendorf/Silberfeld, Nie­der­böh­mers­dorf, Pah­ren, Pöll­witz, Stütz­punkt­feu­er­wehr, Weckers­dorf, Zadels­dorf
Ein­satz­ort: Ras­ter Zeulenroda
Fahr­zeu­ge: VRW , DLK 23/12 , GW-AS , GW‑L , HLF 20 , KdoW , KLF- Klein­wol­schen­dorf , KLF-Th-Pöll­witz , KLF-Th-Weckers­dorf , KLF-Th-Zadels­dorf , LF16/TS-Nie­der­böh­mers­dorf , MTW 1 , MTW 2 , MTW- Mer­ken­dorf , MTW-Pöll­witz , MTW-Zadels­dorf , StLF , TLF 16/24 , TLF 24/48 
Wei­te­re Kräf­te: FW Lan­gen­wol­schen­dorf


Ein­satz­be­richt:

Feu­er­weh­ren der Zeu­len­ro­da­er Regi­on meis­tern Übungs-Groß­ein­satz

In einem Gebäu­de bricht Feu­er aus. Die Räu­me sind nur über einen Gang zu errei­chen und meh­re­re Per­so­nen sind ein­ge­schlos­sen. Ein Hor­ror­sze­na­rio für die Feu­er­wehr.

Lang­sam ver­schwin­det die Son­ne hin­ter dem Büro­ge­bäu­de in der Wema­stra­ße. Plötz­lich zer­schnei­den Schreie die Idyl­le. „Feu­er! Hil­fe!“, ruft es aus einem offe­nen Fens­ter im zwei­ten Stock. Men­schen schau­en hin­aus und win­ken hek­tisch nach unten.

Um 18.24 Uhr alar­miert die zen­tra­le Leit­stel­le in Gera die Feu­er­weh­ren in Zeulenroda , Nie­der­böh­mers­dorf und Lan­gen­wol­schen­dorf . „Brand in einem Büro­ge­bäu­de. Meh­re­re Per­so­nen sind ein­ge­schlos­sen“, knarzt es aus dem Funk­ge­rät des Stell­ver­tre­ten­den Wehr­füh­rers der Stütz­punkt­feu­er­wehr Zeulenroda Chris­ti­an Komo­row­ski .

Mit einem roten Kom­bi mit der Auf­schrift Feu­er­wehr düst er los, um sich als Ein­satz­lei­ter vor Ort eine Über­sicht zu ver­schaf­fen. Das ist der Anfang eines Ein­sat­zes, der 63 Feu­er­wehr­leu­te aus neun Weh­ren bis spät in den Abend beschäf­ti­gen wird.

Zum Glück han­delt es sich bei die­sem Sze­na­rio am Don­ners­tag nur um eine Übung. Ein­mal im Jahr pro­ben die Weh­ren aus Zeulenroda und der Umge­bung den Ernst­fall. „Die Kame­ra­den aus den klei­ne­ren Dör­fern fah­ren mit­un­ter nur ein­mal im Jahr zu einem Ein­satz raus. Aber auch für alle ande­ren ist es wich­tig, ihre Fähig­kei­ten unter rea­lis­ti­schen Bedin­gun­gen aus­zu­tes­ten“, sagt Komo­row­ski .

Um 18.32 Uhr sind die Ein­satz­kräf­te aus den drei alar­mier­ten Weh­ren vor Ort. Wenn man bedenkt, dass die Feu­er­wehr­leu­te erst aus ihren Woh­nun­gen zur Wache fah­ren müs­sen, eine her­auss­ra­gen­de Zeit. Komo­row­ski sagt, eini­ge Kol­le­gen hät­ten anfangs nicht gewusst, dass es sich um eine Übung han­delt. Die Hilfs­frist beträgt zehn Minu­ten.

Ein­satz­lei­ter koor­di­niert die Auf­ga­ben der Weh­ren

Ein­satz­lei­ter Komo­row­ski ver­or­tet den Brand im drit­ten Stock, weil dort der meis­te Rauch ins Freie strömt. Der mit einer Nebel­ma­schi­ne erzeug­te Qualm führt dazu, dass in den Eta­gen, in denen die Per­so­nen ein­ge­schlos­sen sind, die Hand vor den Augen kaum zu sehen ist. Die Hil­fe­su­chen­den sind im zwei­ten und vier­ten Stock. Bei einem Brand wäre der Rauch schwarz und gif­tig. Ein Feu­er­wehr­mann for­dert die Per­so­nen von unten auf, in den Räu­men und am Fens­ter zu blei­ben.

Schnell wird klar: Die Res­sour­cen wer­den nicht rei­chen. Komo­row­ski alar­miert die Feu­er­weh­ren aus den umlie­gen­den Stand­or­ten nach. Eine vier­tel Stun­de nach dem der Alarm aus­ge­löst wur­de, sind auch die­se Ein­satz­kräf­te ein­ge­trof­fen.

An der Front­sei­te fährt eine Dreh­lei­ter aus, um die Men­schen im vier­ten Stock zu befrei­en. Das geht rela­tiv leicht. Etwas schwie­ri­ger ist es auf der zur Stra­ße gewand­ten Sei­te des Gebäu­des. Ein Metall­zaun und eine Wie­se ver­hin­dern den ­siche­ren Stand des Dreh­lei­ter-Fahr­zeugs. So muss eine Schie­be­lei­ter ran. Die rich­ti­ge Aus­rich­tung an der Fas­sa­de zu fin­den fällt nicht leicht. Schließ­lich klet­tert ein Feu­er­wehr­mann nach oben, um die Per­so­nen zu befrei­en. Die­se wer­den gesi­chert und dür­fen nach unten klet­tern.

Was machen, wenn die Ein­ge­schlos­se­nen nicht schwin­del­frei sind? „Dann muss man ruhig erklä­ren, dass es kei­ne ande­re Mög­lich­keit gibt, geret­tet zu wer­den“, sagt Komo­row­ski .

Inzwi­schen wird es von Minu­te zu Minu­te fins­te­rer. Gut, dass die nach­ge­rück­ten Kol­le­gen auf dem Park­platz vor dem Gebäu­de für tag­hel­le Beleuch­tung sor­gen. „Der Zeit­punkt der Übung war absicht­lich so gewählt. Bei ein­bre­chen­der Dun­kel­heit ist es wich­tig, recht­zei­tig für Licht zu sor­gen“, sagt Komo­row­ski .

Das Was­ser läuft inzwi­schen durch die Schläu­che und gegen 18.45 Uhr haben die Atem­ge­rätträ­ger das Feu­er ent­deckt. In dem Fall: Eine blin­ken­de Lam­pe neben der Nebel­ma­schi­ne.

Mit schwe­re­rer Rüs­tung durch Rauch und Feu­er

Vier Trupps mit schwe­rem Gerät zie­hen bei die­sem Ein­satz durch das Gebäu­de. Sie haben die hei­ßes­te Auf­ga­be. Ihre Aus­rüs­tung mit Press­luft­at­mer, Brech­zeug und dem Atem­schutz­helm wiegt gut 15 Kilo­gramm. Im Ernst­fall kommt noch die Hit­ze des Feu­ers hin­zu.

Sie brau­chen eine spe­zi­el­le Aus­bil­dung und müs­sen ihre Gesund­heit nach­wei­sen. Stets zu zweit durch­käm­men sie die Räu­me. Zwei wei­te­re Gerä­te­trä­ger blei­ben zur Absi­che­rung vor dem Gebäu­de. „Die müs­sen ein­grei­fen kön­nen, falls etwas schief läuft“, sagt Komo­row­ski .

Es ist 19 Uhr. Das Feu­er ist gelöscht, die Per­so­nen sind in Sicher­heit. Ein letz­ter Trupp mit Atem­ge­rä­ten durch­kämmt das Gebäu­de – leuch­tet in jede Ecke und ruft nach unent­deck­ten Per­so­nen. Obwohl mobi­le Lüf­ter den Rauch her­aus­bla­sen und die Fens­ter geöff­net sind, fällt die Sicht noch immer schwer. Der Trupp öff­net Schrän­ke und schaut in Nischen. „Klei­ne Kin­der ver­ste­cken sich oft in Schrän­ken“, sagt Komo­row­ski .

Jetzt geht es dar­an die Ein­satz­fä­hig­keit wie­der­her­zu­stel­len und die Übung aus­zu­wer­ten. „Wir zie­hen ein posi­ti­ves Fazit“, sagt er. Die schnel­le Ein­satz­be­reit­schaft, das Zusam­men­spiel der Weh­ren und die Vor­ge­hens­wei­se wäh­rend des Ein­sat­zes haben ihm gut gefal­len.

Um 21.30 Uhr ist die Nach­be­spre­chung been­det. Eine hal­be Stun­de spä­ter aber, löst der Alarm in Zeulenroda erneut aus. Ein Wild­un­fall bei dem Öl aus­tritt. Doch man wis­se nie, was hin­ter dem nächs­ten Alarm­klin­geln steckt. Und da ist es gut, das Übungs­le­vel Groß­ein­satz erfolg­reich gemeis­tert zu haben.

Eck­punk­te des Ein­sat­zes

Das Sze­na­rio des Übungs­ein­sat­zes: Ein Brand in der drit­ten und vier­ten Eta­ge eines ­Büro­ge­bäu­des. Ver­letz­te Per­so­nen sind in meh­re­ren Woh­nun­gen von Rauch und Feu­er ein­ge­schlos­sen.

Die betei­lig­te Weh­ren waren: Stütz­punkt­feu­er­wehr Zeulenroda , Nie­der­böh­mers­dorf , Lan­gen­wol­schen­dorf , Pöll­witz , Weckers­dorf , Pah­ren , Klein­wol­schen­dorf , Merkendorf/Silberfeld und Zadels­dorf

63 Feu­er­wehr­leu­te waren ins­ge­samt vor Ort im ­Ein­satz.

Die­se Fahr­zeu­ge waren im Ein­satz: Ein­satz­leit­wa­gen, Kom­man­do­wa­gen, Hil­fe­leis­tungs­lösch­grup­pen­fahr­zeug, Tank­lösch­fahr­zeug TLF 16/24, Dreh­lei­ter DLK 23/12, Gerä­te­wa­gen Logis­tik, Gerä­te­wa­gen Atemschutz/Strahlenschutz, Lösch­grup­pen­fahr­zeug 8/6, vier Klein­lösch­fahr­zeu­ge Thü­rin­gen , vier Mannschaftstransport­wagen.

Nor­man Bör­ner / 13.10.18/ OTZ

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