Mittwoch, 19 Juni 2019
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Pro­ben wie die Gro­ßen — Jugend der Zeu­len­ro­da­er Feu­er­wehr war 24 Stun­den in Bereit­schaft

Mona­te­lang freu­ten sich die Kin­der und Jugend­li­chen der Zeu­len­ro­da­er Feu­er­wehr auf das ver­gan­ge­ne Wochen­en­de.

Eine 24-Stun­den­schicht absol­vier­ten sie von Sams­tag Früh bis Sonn­tag Vor­mit­tag und erleb­ten Übun­gen und Kame­rad­schaft­lich­keit. Bei der Übung wur­de für die Jugend simu­liert, wie es in einen Berufs­feu­er­wehr­tag zugeht.

Es gab prak­ti­sche Aus­bil­dun­gen mit Grund­übun­gen der Grup­pe, eine Funk­aus­bil­dung sowie im Feu­er­wehr­deutsch „Kno­ten und Bun­de“ in der Bin­sicht. Anschlie­ßend ging es an die Tscher­lich­brü­cke wo Wald­brand­übun­gen absol­viert wur­den. Dafür wur­de der Trie­bes­bach ange­staut, um von dort das Was­ser für die Löschung anzu­sau­gen.

Nach den schwit­zi­gen Ein­sät­zen im Son­nen­schein, stand gemein­sa­mes Kaf­fee­trin­ken auf dem Pro­gramm, denn Zusam­men­halt ist das A und O im Team.

Dann wur­de es wie­der ernst. Um 17 Uhr fand im AWO Pfle­ge­heim „Zum Stau­see“ ein ope­ra­tiv tak­ti­sches Stu­di­um statt, bei dem die Jugend­li­chen bei einem Rund­gang im Gebäu­de auf Gefah­ren­quel­len hin­ge­wie­sen wur­den. Auf dem Gelän­de der Mehla­er “Umwelt” Ent­sor­gungs- und Stra­ßen­ser­vice GmbH, wur­de ein Lager­platz­brand mit Rauch­kör­pern simu­liert, den es schnell zu löschen galt. Gleich­zei­tig wur­de damit die Was­ser­ver­sor­gung für den Ernst­fall getes­tet. 16 Kin­der, davon 11 Jungs und 5 Mäd­chen im Alter von 9 bis 16 Jah­ren, lern­ten für die Zukunft und gaben alles um gute Feu­er­leu­te zu sein. Das Aus­bil­der- und Betreu­er­team bestand aus 14 Kame­ra­din­nen und Kame­ra­den, die sich ehren­amt­lich für die Jugend­li­chen und damit für die Sicher­heit der Stadt enga­gier­ten.

Zum Abend gab es noch eine Run­de Dienst­sport mit einer Mischung aus Hand­ball, Vol­ley­ball und Fuß­ball. Die Nacht ver­brach­ten die Kin­der, Jugend­li­chen und Betreu­er im Gerä­te­haus. Sonn­tag 8 Uhr gab es über­ra­schend eine Abschluss­übung, bei der ein Gar­ten­lau­ben­brand simu­liert wur­de in der Gar­ten­an­la­ge „Fro­he Zukunft“. Nach die­ser Übung muss­te das Gerä­te­haus wie­der auf Vor­der­mann gebracht wer­den und es stand eine Aus­wer­tung auf dem Plan. Jugend­wart Sil­vio Knorr zog zusam­men mit sei­ner Wehr­lei­tung, den Betreu­ern und der Stadt­brand­meis­te­rei eine sehr posi­ti­ve Bilanz. „Alles lief gut und die Jugend­li­chen haben sich sehr pro­fes­sio­nell ver­hal­ten“.

06.07.2019_Marcus Daß­ler

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