Samstag, 21 September 2019
Not­ruf : 112

Für den Ernst­fall den Bau einer Was­ser­wand geprobt

Die Stütz­punkt­feu­er­wehr Zeulenroda und Lan­gen­wol­schen­dorf füh­ren Ein­satz­übung auf dem Gelän­de der Fir­ma Bau­er­feind erfolg­reich durch

Mitt­woch, 17.56 Uhr, Alarm in Hal­le 4 bei der Fir­ma Bau­er­feind. Aus einem der Fens­ter des Pro­duk­ti­ons­ge­bäu­des quillt Rauch. Stadt­brand­meis­ter Stef­fen Jubold ist schon vor Ort. Wie das?

Was für Außen­ste­hen­de wie ein ech­ter Ein­satz wirk­te, war ledig­lich eine Übung. Das wuss­ten die Feu­er­wehr­leu­te aus Zeulenroda-Triebes und Lan­gen­wol­schen­dorf, abge­se­hen von den Füh­rungs­kräf­ten, aber nicht. Die Ein­satz­kräf­te tra­fen also am Bau­er­feind-Are­al ein und nah­men zunächst nicht den rich­ti­gen Weg. Hal­le 4 ist näm­lich rela­tiv neu, wur­de erst Anfang Novem­ber vori­gen Jah­res in Betrieb genom­men. Genau das ist auch der Grund, wes­halb die­ser Pro­be­ein­satz durch­ge­führt wur­de.
 

Ledig­lich Klei­nig­kei­ten sind zu ver­bes­sern

Brand­schutz wird bei uns groß geschrie­ben. Ziel die­ser Übung ist es, inter­ne Abläu­fe zu opti­mie­ren, noch effek­ti­ver zu agie­ren und die Zusam­men­ar­beit mit der Feu­er­wehr zu üben“, sagt Simo­ne Geb­ler, Lei­te­rin Unter­neh­mens­kom­mu­ni­ka­ti­on bei Bau­er­feind. Es wer­de dabei immer danach gesucht, was noch bes­ser gemacht wer­den kann.

Eine Was­ser­wand soll im Ernst­fall das Über­grei­fen des Feu­ers auf das Nach­bar­ge­bäu­de ver­hin­dern.

Ein Pro­blem wur­de bei der Alar­mie­rung sicht­bar, das Tor am Betriebs­ge­län­de hät­te sich sofort ent­rie­geln müs­sen. Ste­fan Knüp­fer, Brand­schutz­be­auf­trag­ter bei Bau­er­feind, und Sicher­heits­in­ge­nieur Ste­phan Klaus beob­ach­te­ten alles genau und mach­ten sich Noti­zen. Eben­so auf­merk­sam war Stef­fen Jubold.

Ich bin größ­ten­teils zufrie­den“, sagt Stef­fen Jubold. An eini­gen Stel­len muss jedoch noch nach­ge­bes­sert wer­den, etwa bei der Kom­mu­ni­ka­ti­on mit dem Schicht­füh­rer vor Ort. Auch bei der Anfahrt muss nach­jus­tiert wer­den. „Es ging ja dar­um zu tes­ten, wel­che Wege die Feu­er­wehr neh­men kann, um noch schnel­ler am Ort zu sein. Und da gibt es bei uns meh­re­re Mög­lich­kei­ten“, sagt Simo­ne Geb­ler, die vor allem davon beein­druckt war, dass es direkt vor Ort bereits die ers­te Aus­wer­tung der Ein­satz­übung gege­ben hat. Geb­ler ist zufrie­den mit dem Ergeb­nis. Das Ziel, dass sich Feu­er­wehr und Bau­er­feind mit der ver­än­der­ten Situa­ti­on, die sich durch den Hal­len­neu­bau ­erge­ben hat, ver­traut machen, sei erreicht wor­den. Und da es nur Klei­nig­kei­ten waren, die die Ein­satz­kräf­te zukünf­tig ver­bes­sern müss­sen, ist die Übung auch für Stef­fen Jubold erfolg­reich gewe­sen. Regel­mä­ßig führt die Zeulenroda-Trie­beser Feu­er­wehr an so genann­ten Schwer­punkt­ob­jek­ten sol­che Übun­gen durch. Und von denen gibt es im Stadt­ge­biet und in den Orts­tei­len jede Men­ge, wie der Stadt­brand­meis­ter sagt. Beson­ders wich­tig sind ihm die Ein­satz­trai­nings dann, wenn sich die Situa­ti­on vor Ort ver­än­dert hat, wie es bei Bau­er­feind ja der Fall war.

Kurz bevor die Feu­er­wehr­leu­te zur Übung geru­fen wur­den, stand übri­gens ein ech­ter ­Ein­satz an. In Triebes muss­te ein Wie­sen­brand bekämpft wer­den. 500 Akti­ve sind, ein­schließ­lich der ­Orts­tei­le, in der Feu­er­wehr Zeulenroda-Triebes in 16 Abtei­lun­gen aktiv. Stolz erzählt Stef­fen Jubold, dass es zudem über 100 Jugend­feu­er­wehr­mit­glie­der gibt.

OTZ Kat­ja Grie­ser

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