Montag, 26 August 2019
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Feu­er­wehr­übung im Bio-See­ho­tel Zeulenroda

Kame­ra­den der Frei­wil­li­gen Feu­er­weh­ren Zeulenroda und Triebes ver­hin­dern Brand und ber­gen Ver­letz­te

17.50 Uhr am Mon­tag­nach­mit­tag. Die Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr Zeulenroda düst mit ihren Fahr­zeu­gen die Kirch­stra­ße in Zeulenroda-Triebes run­ter. Die Fahrt geht über die Schop­per­stra­ße in Rich­tung Bio-See­ho­tel zum Zeu­len­ro­da­er Meer.

Was die Gäs­te und Besu­cher des Hotels und beson­ders des Spa­be­rei­ches zu die­sem Zeit­punkt bereits wis­sen: Es ist eine Übung. Sie wur­den vor­ab dar­über infor­miert.

Die Kame­ra­den aber wis­sen es nicht. Vor Ort heißt es: Eine Per­son wird ver­misst und es besteht die aku­te Gefahr eines Bran­des. In den Tech­nik­räu­men gab es kei­ne Sicht­mög­lich­kei­ten, da sie völ­lig ver­qualmt waren, ver­mut­lich durch einen tech­ni­schen Defekt an der Pum­pen­an­la­ge. Doch waren die Räu­me nicht nur durch den Qualm unüber­sicht­lich. Erschwe­rend kam hin­zu, dass die Feu­er­wehr­leu­te die Bege­ben­heit nicht gekannt haben.

Teil­wei­se wur­den die Gäs­te gebe­ten, den Spa­be­reich zu ver­las­sen. „Das Wet­ter war nicht so, dass man sie für eine Übung alle nach drau­ßen schi­cken konn­te, so Stef­fen Jubold, Stadt­brand­meis­ter.

Die Kame­ra­den der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr Triebes wur­den zur Unter­stüt­zung ange­for­dert. Haupt­schwer­punkt der Übung war zum einen, die ver­letz­te Per­son zu ret­ten sowie die Tech­nik für die Was­ser­auf­be­rei­tung im Kel­ler des Hau­ses zu sichern.

So wur­de eine Was­ser­ver­sor­gung über eine lan­ge Weg­stre­cke auf­ge­baut. Aus dem rund 200 Meter ent­fern­ten Stau­see wur­de Was­ser gepumpt. Dass am Ende zwei ver­letz­te Per­so­nen in Sicher­heit gebracht wer­den muss­ten, hat zu die­sem Zeit­punkt noch nie­mand außer den Ver­ant­wort­li­chen gewusst. Denn im Dach­ge­schoss, in der sie­ben­ten Eta­ge, in Tech­nik­räu­men wur­de ein wei­te­rer Ver­letz­ter gefun­den, der über eine Lei­ter sowie unter Zuhil­fe­nah­me einer Schleif­korb­tra­ge ins Freie trans­por­tiert wer­den muss­te. Ins­ge­samt waren 39 Kame­ra­den der Frei­wil­li­gen Feu­er­weh­ren aus Zeulenroda-Triebes vor Ort. Nach gut einer Stun­de war der Ein­satz been­det. Stadt­brand­meis­ter Stef­fen Jubold zog ein posi­ti­ves Resü­mee.

Die Übun­gen, die, wie es scheint, gera­de jetzt ver­mehrt durch­ge­führt wer­den, sind not­wen­dig, bestä­tigt Jubold. So wird gera­de an Schwer­punkt­ob­jek­ten wie dem Bio-See­ho­tel geprobt. Hier wur­den in den ver­gan­ge­nen Jah­ren Umbau und Erwei­te­rungs­maß­nah­men durch­ge­führt, die das eigent­li­che Objekt in sei­nen Aus­ma­ßen und den Begeh­bar­kei­ten ver­än­dert haben. Das gilt es ken­nen­zu­ler­nen und den Ernst­fall zu pro­ben, erklärt der Stadt­brand­meis­ter. Regel­mä­ßig pro­ben die Kame­ra­den der Stütz­punkt­wehr an Schwer­punkt­ob­jek­ten in der Regi­on.

OTZ/ 17.07.2019

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