Samstag, 21 September 2019
Not­ruf : 112

Ein­satz von Atem­schutz­ge­rä­ten geübt

Lob für die betei­lig­ten Feu­er­wehr­leu­te aus Arns­grün, Berns­grün, Dobia, Pöll­witz und Zeulenroda

In Arns­grün, Berns­grün, Dobia und Pöll­witz heul­ten zunächst die Sire­nen auf, dann auch in Zeulenroda. Nur kur­ze Zeit spä­ter rück­ten elf Feu­er­wehr­leu­te aus Arns­grün, elf aus Berns­grün, acht aus Dobia, neun aus Pöll­witz und 14 aus Zeulenroda inklu­si­ve Dreh­lei­ter zur Brand­be­kämp­fung und Per­so­nen­ret­tung ans Ver­eins­haus Arns­grün aus.

Wäh­rend der Nach­wuchs der Arns­grü­ner Tisch­ten­nis­freun­de im Saal sei­nem Trai­ning nach­ging, stieg aus dem Kel­ler dich­ter Rauch auf.

Zum Glück war alles nur eine von Cars­ten Fröb, Lei­ter Atem­schutz der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr der Stadt Zeulenroda-Triebes, orga­ni­sier­te und mit der Arns­grü­ner Wehr­füh­rung vor­be­rei­te­te Übung. Unter den wach­sa­men Augen von Kreis­brand­meis­ter Frank Schnei­der und Stadt­brand­meis­ter Stef­fen Jubold galt es, aus den Kel­ler­räu­men zwei je 80 Kilo­gramm schwe­re Pup­pen, eine zwölf Kilo­gramm schwe­re Pup­pe, die ein Kind dar­stel­len soll­te, sowie den Arns­grü­ner Feu­er­wehr­mann Bernd Brück­ner zu ret­ten.

Wäh­rend unter Arns­grüns Ein­satz­lei­ter Erik Kit­tel­mann die Was­ser­ver­sor­gung vom Hydrant und über eine lan­ge Wegestre­cke von einem Teich im Ort auf­ge­baut wur­de, berei­te­ten sich zwölf Atem­schutz­ge­rä­te­trä­ger akri­bisch vor. Die Atem­schutz­ge­rä­te­trä­ger wur­den wäh­rend ihres Ein­sat­zes von Feu­er­wehr­leu­ten außer­halb über­wacht. Die­se wis­sen genau Bescheid über Zeit, Druck, Auf­ent­halt und Lage der Trupps. Die drei Pup­pen und Brück­ner konn­ten erfolg­reich geret­tet wer­den. Bernd Brück­ner wur­de nach der Ret­tung von den Ret­tungs­sa­ni­tä­tern Julia Grimm und Felix Käst­ner unter­sucht, Vital­wer­te erho­ben und die Lun­gen­funk­ti­on über­prüft.

Ich bin sel­ten zufrie­den. Aber heu­te bin ich es. Es ging nicht um Schnel­lig­keit. Es war eine Übung, die für jeden etwas gebracht hat. Posi­tiv her­vor­zu­he­ben sind die 25 Minu­ten vom Ein­satz­auf­trag bis zur Über­ga­be der Per­so­nen an den Ret­tungs­dienst. Dabei waren die Zeu­len­ro­da­er beim Vor­ge­hen mit der Wär­me­bild­ka­me­ra um vie­les schnel­ler“, schätz­te Cars­ten Fröb am Ende nach rund zwei Stun­den ein.

Auch Erik Kit­tel­mann war zufrie­den. „Die Was­ser­ver­sor­gung durch die Arns­grü­ner und Dobia­er hat schnell funk­tio­niert. Die Maschi­nis­ten haben ihre Arbeit gut gemacht. Man­gel­haft war jedoch die durch meh­re­re Funk­ka­nä­le schwie­ri­ge Ver­bin­dung unter­ein­an­der.“

Auch Stef­fen Jubold und Frank Schnei­der lob­ten die Zusam­men­ar­beit der Atem­schutz­ge­rä­te­trä­ger. Und Jubold rät allen Ein­satz­kräf­ten auf­grund des Vor­falls beim Brand vori­ge Woche in Gera, als Unbe­kann­te das Lösch­was­ser abdreh­ten, jede Was­ser­ver­sor­gung durch das Lösch­fahr­zeug mit Tank abzu­si­chern.

OTZ / 10.09.2019

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