Donnerstag, 20 Februar 2020
Not­ruf : 112

Auto prallt auf B 92 gegen Lini­en­bus

Ein 22-jäh­ri­ger Auto­fah­rer ist bei einem Unfall zwi­schen Greiz und Wil­de­tau­be ums Leben gekom­men. Er war auf der B92 mit einem Bus zusam­men­ge­sto­ßen.

Bei einem schwe­ren Unfall zwi­schen Greiz und Wil­de­tau­be ist am Mitt­woch­nach­mit­tag ein 22-jäh­ri­ger Mann ums Leben gekom­men. Laut ers­ten Infor­ma­tio­nen der Ein­satz­kräf­te vor Ort ist der Mann auf der Bun­des­stra­ße 92 mit sei­nem Opel mit einem Lini­en­bus der Per­so­nen- und Rei­se­ver­kehrs GmbH Greiz (PRG) zusam­men­ge­sto­ßen.

In dem Bus soll sich neben der Fah­re­rin ein Fahr­gast befun­den haben. Die Fah­re­rin sei leicht ver­letzt wor­den, der Fahr­gast unver­letzt geblie­ben.

Die Bun­des­stra­ße 92 war zwi­schen dem Daß­lit­zer Kreuz und Wil­de­tau­be voll gesperrt. Poli­zis­ten lei­te­ten den Ver­kehr über Lan­gen­wet­zen­dorf um. Am Unfall­ort selbst waren Ret­tungs­kräf­te mit einem Groß­auf­ge­bot im Ein­satz, leuch­te­ten die­sen ab dem spä­ten Nach­mit­tag für die Ber­gungs­ar­bei­ten aus. Fahr­zeug­tei­le lagen über meh­re­re Meter auf der Stra­ße ver­teilt. Der Bus stand schwer beschä­digt auf einem angren­zen­den Feld.

Noch kei­ne gesi­cher­ten Erkennt­nis­se zur Ursa­che

Zur Unfall­ur­sa­che konn­te Kreis­brand­meis­ter Frank Schnei­der am Mitt­woch­nach­mit­tag noch nichts sagen. Feu­er­wehr­leu­te aus Wil­de­tau­be und Lan­gen­wet­zen­dorf sei­en kurz nach 15 Uhr alar­miert wor­den. Vor Ort hät­ten sie den Mann aus sei­nem Fahr­zeug befrei­en, aber nicht mehr reani­mie­ren kön­nen.

Wie eine Augen­zeu­gin berich­tet, sei der Mann mit hoher Geschwin­dig­keit auf der Bun­des­stra­ße unter­wegs gewe­sen. „Ich habe den Unfall dann im Rück­spie­gel gese­hen“, sag­te die Frau. Aus Rich­tung Greiz kom­mend, habe der Opel zunächst einen Sko­da berührt und sei dann gegen den Bus geprallt. „Wir sind sofort raus und woll­ten Ers­te Hil­fe leis­ten. Das ist ein ungu­tes Gefühl, zumal mein Sohn auch alles gese­hen hat“, so die Frau.

Wie vie­le Per­so­nen in dem Sko­da saßen und ob sie bei dem Unfall ver­letzt wor­den, war vor Ort nicht zu erfah­ren. Ein Hub­schrau­ber lan­de­te nahe der Unfall­stel­le.

Die Bus­fah­re­rin habe den Bus indes auf einem angren­zen­den Feld zum Ste­hen brin­gen kön­nen. „Sie konn­te den Bus da mit Geschick und Glück rein­jon­glie­ren. Da kann man nur sagen: Hut ab“, so Frank Schnei­der. Die Bus­fah­re­rin habe sich und ihren Fahr­gast so vor Schlim­me­ren bewah­ren kön­nen.

OTZ/19.12.2019

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