Samstag, 4 April 2020
Not­ruf : 112

Ein­satz­übung der Stütz­punkt­feu­er­wehr

Eine Übung der Stütz­punkt­feu­er­wehr hat am ver­gan­ge­nen Frei­tag für Auf­se­hen in Zeulenroda gesorgt. Wehr­füh­rer Chris­ti­an Komo­row­ski zieht nun Bilanz.

Punkt 17.14 Uhr ertön­te die Sire­ne am Rat­haus. Es war der Auf­takt zu einer groß­an­ge­leg­ten Übung. Das Sze­na­rio: Im City-Cen­ter am Markt­platz ist in der ehe­ma­li­gen Filia­le der Deut­schen Bank ein Brand aus­ge­bro­chen, vier Per­so­nen sind in dem Gebäu­de ein­ge­schlos­sen.

Die ange­rück­ten Feu­er­wehr­leu­te müs­sen in das stark ver­qualm­te Gebäu­de ein­drin­gen, die vier Per­so­nen orten und ret­ten sowie den ver­meint­li­chen Brand löschen. Zahl­rei­che Schau­lus­ti­ge ver­folg­ten den Übungs­ein­satz, der nach einer knap­pen Stun­de been­det war.

Neue Dreh­lei­ter erst­mals im Ein­satz

Ich bin zufrie­den“, sagt Komo­row­ski. Das Zusam­men­spiel der 30 Ein­satz­kräf­te aus Zeulenroda, Triebes und Zadels­dorf habe gut funk­tio­niert, die gestell­ten Auf­ga­ben sei­en schnell gelöst wor­den. „Und das, obwohl noch der Weih­nachts­baum als zusätz­li­ches Hin­der­nis auf dem Markt­platz steht“, so der Wehr­füh­rer.

Wir haben bei­spiels­wei­se den Ein­satz von Atem­schutz­ge­rä­ten und den Auf­bau einer Lösch­was­ser­ver­sor­gung trai­niert, auch unse­re neue Dreh­lei­ter zum ers­ten Mal aus­pro­biert. Schließ­lich müs­sen wir mit der Dreh­lei­ter  arbei­ten“, sagt Komo­row­ski.

Auch die Füh­rungs­struk­tu­ren inner­halb der Feu­er­wehr habe man über­prüft. Ins­be­son­de­re Tino Eisen­schmidt habe sich hier ein Lob ver­dient, da er sich erst­mals als Zug­füh­rer habe bewei­sen müs­sen.

Zeu­len­ro­da­er reagie­ren gelas­sen auf die Übun­gen

Dass zahl­rei­che Schau­lus­ti­ge die Übung ver­folg­ten, habe die Feu­er­wehr­leu­te nicht gestört, so Komo­row­ski. „Solan­ge sie nicht im Weg ste­hen, ist das kein Pro­blem. Bei einem rich­ti­gen Ein­satz hät­ten wir aber natür­lich weit­räu­mig abge­sperrt“, sagt er.

Die Zeu­len­ro­da­er hät­ten sich inzwi­schen an die regel­mä­ßi­gen Übun­gen der Feu­er­wehr gewöhnt. „Ich ver­fol­ge das immer bei Face­book. Da wird gefragt: Was ist da los? Aber ganz schnell spricht sich rum, dass das nur eine Übung ist“, so Komo­row­ski.

In sei­ner Bilanz dank­te der Wehr­füh­rer abschlie­ßend dem Eigen­tü­mer des Gebäu­des, dass die Feu­er­wehr die­ses für den Übungs­ein­satz nut­zen konn­te.

Mar­cus Voigt-OTZ vom 04.02.2020

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