Mittwoch, 5 August 2020
Not­ruf : 112

Für den Ein­satz gut gerüs­tet

Stef­fen Jubold, Stadt­brand­meis­ter von Zeulenroda-Triebes hat zusam­men mit allen Orts­teil­weh­ren der Stadt not­wen­di­ge Vor­keh­run­gen getrof­fen, um die Anste­ckungs­ge­fahr unter den Kame­ra­den mög­lichst gering zu hal­ten.

Wir haben kei­ne Aus­fäl­le auf­grund der Coro­na-Kri­se. Die Ein­satz­be­reit­schaft in Not­si­tua­tio­nen kann abge­si­chert wer­den“, so die Aus­sa­ge des Stadt­brand­meis­ters von Zeulenroda-Triebes, Stef­fen Jubold.

Der Stadt­brand­meis­ter sieht dar­in aber auch den Erfolg, dass die Zeu­len­ro­da­er und alle ande­ren Orts­teil­weh­ren früh­zei­tig bereits Vor­sichts­maß­nah­men ergrif­fen haben. So wur­de durch die Feu­er­wehr bereits im Janu­ar Schutz­klei­dung für alle Feu­er­wehr­leu­te im akti­ven Dienst geor­dert. Das heißt, sie wur­den aus­ge­stat­tet nicht nur mit Schutz­an­zü­gen, Hand­schu­hen sowie Mund­schutz. Auch Des­in­fek­ti­ons­mit­tel ste­hen bereit. „Auch die ganz nor­ma­le Hand­sei­fe liegt in allen Weh­ren bereit.“

Die­se Vor­sichts­maß­nah­men wur­den erwei­tert, indem alle Diens­te und Aus­bil­dungs­stun­den abge­sagt sind eben­so wie Ver­samm­lun­gen. „So kön­nen wir die Anste­ckungs­ge­fahr mit dem Coro­na­vi­rus unter den Mit­glie­dern mini­mie­ren. Und selbst wenn Instand­hal­tungs­maß­nah­men an der Tech­nik not­wen­dig wer­den, dann wird nur noch ein Feu­er­wehr­mann die­se aus­füh­ren, so Jubold. Nichts­des­to­trotz sind alle Weh­ren über das Netz­werk ver­bun­den. Gelehrt wird online, wenn mög­lich. Alle ande­ren Aus­bil­dungs­maß­nah­men sind auf den Zeit­punkt nach der Coro­na-Kri­se ver­legt. „Das kommt dann geballt“, rech­net der Stadt­brand­meis­ter.

Wie ein­satz­be­reit ist die Stütz­punkt­wehr?

Zum einen kann jeder­zeit die Anord­nung zum Aus­rü­cken der frei­wil­li­gen Feu­er­weh­ren in Zeulenroda-Triebes geän­dert oder ergänzt wer­den. Das heißt, wenn Zeulenroda oder Triebes die gefor­der­te Stär­ke an Ein­satz­kräf­ten nicht absi­chern kann, dann kann jeder­zeit auf die Orts­teil­weh­ren zurück­ge­grif­fen wer­den ohne Ein­schrän­kun­gen, ist sich Jubold sicher.

Natür­lich hofft auch er, dass die Feu­er­wehr nicht oder nur gering ange­for­dert wird, aber auch er schätzt die Situa­ti­on rea­lis­tisch und ver­mu­tet, dass die die Feu­er­wehr im Rah­men der Coro­na-Kri­se zur Unter­stüt­zung der Ein­satz­kräf­te wie des Ret­tungs­diens­tes zu Hil­fe geru­fen wer­den könn­te.

Für den Ein­satz im Not­fall vor­be­rei­tet

Vor­be­rei­tet sind alle Mit­glie­der der 16 Feu­er­weh­ren der Stadt Zeulenroda-Triebes. Natür­lich hof­fen wir, dass wir unbe­scha­det aus der gesam­ten Situa­ti­on her­aus­kom­men“, so Jubold. Wie aber ist die Ein­satz­fä­hig­keit der Eltern abge­si­chert? „Das hat sehr gut geklappt“, sagt der Stadt­brand­meis­ter. Alle Frau­en und Män­ner kön­nen ihre Kin­der in den Ein­rich­tun­gen wie Kin­der­gar­ten oder Schu­le betreu­en las­sen. Wenn ein Eltern­teil im Ret­tungs­dienst oder nach­fol­gen­de Ein­rich­tun­gen tätig ist und der zwei­te Eltern­teil in einer Fir­ma arbei­tet, dann ist abge­spro­chen, dass bei­de kurz­fris­tig bei Alar­mie­rung frei­ge­stellt wer­den, ist Jubold froh über die­se unkom­pli­zier­te Rege­lung.

OTZ/26.03.2020/Heidi Hen­ze

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