Mittwoch, 5 August 2020
Not­ruf : 112

Land unter in Zeulenroda-Triebes und Umge­bung

Feu­er­weh­ren müs­sen am Frei­tag und Sams­tag zu meh­re­ren Ein­sät­zen aus­rü­cken

Nach schwe­ren Regen­fäl­len am Frei­tag­abend muss­ten die Feu­er­weh­ren der Regi­on, gleich zu meh­re­ren Ein­sät­zen aus­rü­cken.
Zahl­rei­che Was­ser­schä­den muss­ten besei­tigt wer­den. Stra­ßen waren über­flu­tet, Kel­ler voll­ge­lau­fen. In Triebes stand der Rathen­au- Platz kom­plett unter Was­ser. Am Sams­tag kam es dann ver­mut­lich wegen eines voll­ge­lau­fe­nen Kel­lers zu einem Gefah­ren­gut­ein­satz in Pöll­witz. Dort war in einem Kel­ler ein Ölfass mit 600 Litern aus­ge­lau­fen und in das Grund­was­ser gelangt.
„Es war ganz schön was los die­ses Wochen­en­de“, sagt der Wehr­lei­ter der Stütz­punkt­feu­er­wehr Zeulenroda Chris­ti­an Komo­row­ski. Zwi­schen 19 und 22 Uhr rück­te man zu sie­ben Ein­sät­zen aus. Die Ein­satz­kräf­te aus Zeulenroda, Triebes, Zadels­dorf, Pöll­witz und Wei­ßen­dorf teil­ten sich auf, um die Schä­den zu besei­ti­gen. Allein die Stütz­punkt­feu­er­wehr Zeulenroda sei zeit­wei­se mit bis zu 15 Mann im Ein­satz gewe­sen.
Vie­ler­orts konn­te das Regen­was­ser durch die Gul­ly­de­ckel nicht mehr ablau­fen. Manch­mal kam wie in Triebes die Tat­sa­che dazu, dass die Abflüs­se durch Schlamm und Dreck ver­stopft wur­den. Nach­dem Anwoh­ner in Triebes die Feu­er­wehr Wei­ßen­dorf alar­miert hat­ten, kamen Ein­satz­kräf­te aus Meh­la, Nie­der­böh­mers­dorf, Triebes hin­zu. Bis in die Nacht waren die Ein­satz­kräf­te unter­wegs, um Triebes vom Was­ser zu befrei­en.

Heiz­öl tank aus­ge­lau­fen und Triebes-Bach kon­ter­mi­niert

Die Regen­fäl­le der ver­gan­ge­nen Nacht beschäf­ti­gen die Ein­satz­kräf­te auch am Sams­tag noch. Öl wur­de im Triebes-Bach gesich­tet. Des­halb muss­te die Stütz­punkt­feu­er­wehr Zeulenroda gemein­sam mit den Kol­le­gen aus Arns­grün Pöll­witz und Triebes gleich wie­der raus. Es begann eine Spu­ren­su­che. Denn noch war unklar, woher das Öl kam.
„Wir haben erst mal abge­fragt, wel­che Häu­ser über­haupt noch eine Ölhei­zung haben“, so Chris­ti­an Komo­row­ski. Die Spur führ­te zu einem Bau­ern­hof in der Orts­la­ge Pöll­witz. Hier war ein Heiz­öl­tank ohne die erfor­der­li­che Stand­si­cher­heit auf­ge­stellt, wes­halb die­ser umfiel, teilt die Poli­zei mit. Die Kri­mi­nal­po­li­zei­in­spek­ti­on Gera ermit­telt nun wegen des Ver­dach­tes der fahr­läs­si­gen Gewäs­ser­ver­un­rei­ni­gung. Mit Ölsper­ren im Was­ser ver­such­ten die Ein­satz­kräf­te der Feu­er­wehr, den gif­ti­gen Stoff abzu­fan­gen. Im Trie­bes­grund habe man dann kei­ne Fest­stel­lun­gen im Was­ser mehr machen kön­nen. Ins­ge­samt könn­te trotz­dem eine Men­ge von 500 bis 600 Litern Heiz­öl aus­ge­lau­fen sein.

OTZ /22.06.2020/ Nor­man Bör­ner

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