Mittwoch, 21 Oktober 2020
Not­ruf : 112

Stütz­punkt­wehr Zeulenroda absol­viert Schu­lungs­wo­chen­en­de

Auch Pro­be­ein­sät­ze im Zeu­len­ro­da­er Stadt­ge­biet stan­den auf dem Plan

Für die Mit­glie­der der Stütz­punkt­wehr Zeulenroda war das ver­gan­ge­ne ein beson­ders lan­ges Wochen­en­de. 38 Feu­er­wehr­frau­en- und män­ner nah­men an dem Schu­lungs­wo­chen­en­de teil.

Ein­mal im Jahr wird die gelern­te oder ver­tief­te Theo­rie gleich in der Pra­xis ange­wen­det. So stan­den nach dem Büf­feln auch die Anwen­dung des Wis­sens wäh­rend eines Pro­be­ein­sat­zes auf dem Plan. Bereits im Vor­feld war klar, dass im Vor­der­grund der Schu­lung das gemein­sa­me Han­deln steht. Zusam­men muss agiert wer­den, um mit dem bes­ten Erfolg jeden Ein­satz absol­vie­ren zu kön­nen.

Vier Feu­er­wehr­übun­gen ver­schie­dens­ter Art

Bereits am Frei­tag­abend um 21.15 Uhr gab es eine ers­te Alar­mie­rung. Zusam­men mit dem DRK-Ret­tungs­dienst ging es zu einem ange­nom­me­nen Ver­kehrs­un­fall am Orts­ein­gang Zeulenroda aus Rich­tung Pöll­witz kom­mend. Vier ver­letz­te Per­so­nen muss­ten ver­sorgt und aus der Gefah­ren­zo­ne gebracht wer­den. Die Ver­letz­ten waren von den eige­nen Mit­glie­dern der Feu­er­wehr pro­fes­sio­nell geschminkt, so Stadt­brand­meis­ter Stef­fen Jubold. Kno­chen­brü­che, offe­ne Ver­let­zun­gen und vie­les mehr, galt es ent­spre­chend der Erst­vor­sor­ge zu behan­deln und mit dem Ret­tungs­dienst zusam­men zu arbei­ten. Zur Unter­stüt­zung der Zeu­len­ro­da­er wur­den auch die Mit­glie­der der Pöll­wit­zer Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr geru­fen.

Gas­ge­ruch im Ver­wal­tungs­ge­bäu­de

Eine kur­ze Nacht stand den Feu­er­wehr­mit­glie­dern bevor, denn schon um 5 Uhr am Sams­tag­mor­gen ertön­ten die Sire­nen erneut. Im Ver­wal­tungs­ge­bäu­de der Fir­ma Press­tech­nik GmbH wur­de Gas­ge­ruch gemel­det. Auf drei Eta­gen muss­te die Inten­si­tät des aus­tre­ten­den Gases gemes­sen und die Ursa­che auf­ge­spürt wer­den. Eine wei­te­re Übung dann am Nach­mit­tag. Die Feu­er­wehr­leu­te wur­den in die Grün­ler­stra­ße auf dem Are­al der alten Wäsche­rei geru­fen zu einem Gara­gen­brand. Zwi­schen den ein­zel­nen Übun­gen wur­de theo­re­ti­sches Wis­sen ver­mit­telt.

Woh­nungs­brand im Otto-Gro­te­wohl-Ring

Die letz­te und wohl größ­te Feu­er­wehr­übung fand im Otto-Gro­te­wohl-Ring in Zeulenroda statt. Die AWG Zeulenroda hat­te einen zum teil­wei­sen Abriss leer­ge­zo­ge­nen Wohn­block zur Ver­fü­gung gestellt. Hier wur­de ein Woh­nungs­brand simu­liert. 58 Mit­glie­der der Weh­ren aus Zeulenroda, Triebes, Lan­gen­wol­schen­dorf, und Pah­ren wur­den alar­miert.

 

 

Umsich­ti­ge Bür­ger hat­ten den Not­ruf gewählt

Als gegen 9.30 am Sonn­tag­mor­gen Uhr dicke Rauch­schwa­den und Feu­er aus den Fens­ter im Otto-Gro­te­wohl-Ring 15 schlu­gen, hat­ten Bür­ger aus der Stadt den Not­ruf gewählt. „Sie konn­ten schließ­lich nicht wis­sen, dass alles eine Übung ist“, sagt Stadt­brand­meis­ter Stef­fen Jubold. Zehn Per­so­nen muss­ten aus benach­bar­ten Woh­nun­gen geret­tet wer­den. Dazu hat­ten sich auch Mit­glie­der der Jugend­wehr bereit erklärt. Die Dreh­lei­ter der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr Triebes kam zum Ein­satz, eine extra dafür vor­ge­se­he­ne Tra­ge wur­de auf dem Korb der Dreh­lei­ter mon­tiert und die Feu­er­wehr­mit­glie­der gin­gen unter Atem­schutz in das Haus und die Woh­nung.

Lob für gute Zusam­men­ar­beit und Koor­di­na­ti­on

Natür­lich sind die Übun­gen da, um Feh­ler und Schwä­chen auf­zu­de­cken“, sagt Stef­fen Jubold. Grund­sätz­lich aber schätz­te er ein, dass die gesam­te Wochen­end­schu­lung erfolg­reich war. Die Zusam­men­ar­beit unter den Mit­glie­dern und mit den ande­ren Weh­ren aus Zeulenroda-Triebes sowie das Deut­sche Rote Kreuz hät­te sehr gut geklappt. Wehr­füh­rer der Stütz­punkt­feu­er­wehr Zeulenroda, Chris­ti­an Komo­row­ski bedank­te sich aus­drück­lich bei allen für die Bereit­stel­lung ihrer Objek­te zu Übungs­zwe­cken.

Zuletzt noch eine nicht geplan­te Alar­mie­rung

Als dann am Sonn­tag­nach­mit­tag die Gerä­te alle wie­der gesäu­bert und am Platz stan­den und die Zeu­len­ro­da­er Feu­er­wehr­mit­glie­der froh waren, alles absol­viert zu haben, ertön­te erneut die Alar­mie­rung. Die­ses Mal war es ein Ernst­fall. Im städ­ti­schen Muse­um Zeulenroda hat­te die Warn­mel­de­an­la­ge aus­ge­löst – Es war ein Fehl­alarm.

OTZ/16.09.2020

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