Sonntag, 20 Juni 2021
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Groß­brand und Rauch­säu­le: Feu­er­wehr kämpft stun­den­lang gegen Flammen

Ein Groß­brand im Kreis Greiz hat die Feu­er­wehr über Stun­den beschäf­tigt. Weil Wind die Flam­men immer wie­der anfach­te, gestal­te­ten sich die Lösch­ar­bei­ten schwie­rig. Auch am Diens­tag stieg noch eine Rauch­säu­le auf.

Etwa 19 Stun­den nach dem Aus­bruch eines Groß­bran­des auf einer Müll­de­po­nie im Kreis Greiz ist das Feu­er gelöscht. Wie ein Feu­er­wehr­spre­cher mit­teil­te, wer­de am Diens­tag aber noch Brand­wa­che gehalten.

Rauch­säu­le bei Brand kilo­me­ter­weit zu sehen

Der Brand war am Mon­tag­nach­mit­tag gegen 15 Uhr auf der Depo­nie des Recy­cling­hofs Unti­tz aus­ge­bro­chen. Wahr­schein­lich hat­te sich Müll wegen der hohen Tem­pe­ra­tu­ren selbst ent­zün­det. Durch den Fun­ken­flug waren auch zwei Con­tai­ner auf dem Gelän­de in Brand gera­ten. Ver­letzt wur­de nie­mand. Laut Poli­zei wird der­zeit nicht von einem Fremd­ver­schul­den ausgegangen.

Die Feu­er­wehr deck­te den ver­brann­ten Müll mit Lösch­schaum ab. Den­noch stieg auch am Diens­tag­vor­mit­tag noch eine wei­ße Rauch­säu­le auf. Die Feu­er­wehr kon­trol­lier­te des­halb wei­ter die Luft­qua­li­tät. Der Qualm war bereits am Mon­tag kilo­me­ter­weit zu sehen. Anwoh­ner rund um Wei­da, Wolfs­ge­färth und Gera-Lieb­sch­witz soll­ten ihre Fens­ter und Türen geschlos­sen hal­ten sowie Lüf­tungs- und Kli­ma­an­la­gen ausschalten.

Wind facht Feu­er an und erschwert Löscharbeiten

Zahl­rei­che Frei­wil­li­ge Feu­er­weh­ren des Krei­ses sowie Tei­le der Gera­er Berufs­feu­er­wehr waren im Ein­satz, um das Feu­er unter Kon­trol­le zu bekom­men. Auch das Tech­ni­sche Hilfs­werk war ange­for­dert wor­den. Wind­bö­en erschwer­ten die Lösch­ar­bei­ten und fach­ten das Feu­er immer wie­der an.

Die Feu­er­wehr muss­te meh­re­re Kilo­me­ter Schläu­che ver­le­gen, um Was­ser direkt zur Ein­satz­stel­le zu pum­pen. Die Lösch­tei­che sind wegen des Wet­ters nur wenig gefüllt. Das Was­ser muss­te aus dem mehr als einen Kilo­me­ter ent­fern­ten Fluss Wei­ße Els­ter geholt werden.

Quel­le: MDR THÜRINGEN/jn,maf

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