Sonntag, 26 September 2021
Not­ruf : 112

In Zeulenroda Auto­fah­rer geret­tet, Fahr­zeug vor dem Abstür­zen gesichert

Zu einer Übung, bei der es galt die theo­re­ti­schen Kennt­nis­se in der Pra­xis anzu­wen­den, wur­de am Don­ners­tag­abend an der Grüna, ent­lang der Bun­des­stra­ße 94, die Mit­glie­der der Stütz­punkt­wehr Zeulenroda gerufen

Fahr­zeug im Nieder­böhmers­dorfer Orts­teil Grüna von der Stra­ße abge­kom­men, Hang hin­un­ter­ge­stürzt und eine Per­son ist ein­ge­klemmt“- so lau­te­te die Mel­dung, die am Don­ners­tag­abend, 18.50 Uhr, bei den Mit­glie­dern der Stütz­punkt­wehr in Zeulenroda einlief.

Bin­nen weni­ger Minu­ten waren die ers­ten Fahr­zeu­ge vor Ort. Vor Ort zeig­te sich fol­gen­des Bild: Ein Renault war aus Rich­tung Greiz gekom­men und nach links von der Fahr­bahn abge­kom­men. Das Fahr­zeug droh­te nun den Hang hin­ab­zu­stür­zen. Im Fahr­zeug befand sich der Fah­rer, der ein­ge­klemmt war. Für die Feu­er­wehr­leu­te galt es zuerst das Fahr­zeug zu sichern und dann den Fah­rer zu ret­ten. Fik­tiv war auch der Ret­tungs­dienst alar­miert. Schnell war klar, dass es sich hier um eine Übung der Stütz­punkt­wehr han­del­te. Nichts­des­to­trotz gin­gen die Ein­satz­kräf­te genau­so vor, als wären sie zu einem Not­fall geru­fen worden.

Theo­rie galt es prak­tisch anzuwenden

Vor zwei Wochen hat­ten die Mit­glie­der der Stütz­punkt­wehr wäh­rend ihrer theo­re­ti­schen Aus­bil­dung den Umgang mit der Fahr­zeug­seil­win­de gelernt. Das theo­re­ti­sche Wis­sen galt es nun anzu­wen­den. Mit erstaun­li­cher Ruhe bespra­chen sich die Feu­er­wehr­mit­glie­der. Wäh­rend eini­ge von ihnen das Fahr­zeug genau unter die Lupe nah­men, berei­te­ten die ande­ren den Ein­satz der Seil­win­de, der Sche­re und Sprei­zer akri­bisch vor.

Schweiß­per­len auf der Stirn

Die schwü­len Tem­pe­ra­tu­ren ließ den Män­nern und Frau­en in ihrer dicken Schutz­klei­dung die Schweiß­per­len auf die Stirn trei­ben. Das ver­un­glück­te Fahr­zeug wur­de mit einem Fahr­zeug der Feu­er­wehr ver­bun­den und so vor einem wei­te­ren Abrut­schen auf dem nas­sen Unter­grund gesichert.

Fah­rer wur­de gesichert

Um den ein­ge­klemm­ten Fah­rer wur­de sich geküm­mert, er wur­de gesi­chert, bekam einen Helm auf­ge­setzt, denn schließ­lich muss­te nicht nur die Heck­schei­be ein­ge­drückt wer­den, auch der Sprei­zer kam zum Ein­satz. Die hin­te­re Tür auf der Fah­rer­sei­te wur­de ent­fernt und der Fah­rer schließ­lich mit dem Spi­ne­board (Ret­tungs­tra­ge) über das Heck­fens­ter gerettet.

Wäh­rend­des­sen schau­ten Stadt­brand­meis­ter Stef­fen Jubold und Wehr­füh­rer Chris­ti­an Komo­row­ski genau hin, nah­men jede ein­zel­ne Hand­lung unter die Lupe. Am Ende war das Ein­satz­ziel, den Fah­rer zu ret­ten und das Auto zu sichern, erreicht. Aller­dings hät­ten sich noch klei­ne Feh­ler ein­ge­schli­chen, die in der sich anschlie­ßen­den Aus­wer­tung vor Ort zur Spra­che kamen.

OTZ/17.07.2021

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