Mittwoch, 22 Mai 2019
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Erfolgs­re­zept Jugend­feu­er­wehr

Inner­halb eines Jah­res ist die Mit­glie­der­zahl in der Kreis­ju­gend­wehr um 35 gestie­gen

Grei­z/Z­eu­len­ro­da-Triebes. Als Kreis­ju­gend­feu­er­wehr­wart Chris­ti­an Komo­row­ski in den Jah­res­be­richt für 2017 schaut, macht er ein zufrie­de­nes Gesicht. „Die Anzahl an Mit­glie­dern in den Jugend­feu­er­weh­ren des Land­krei­ses Greiz ist um knapp 40 Mit­glie­der gestie­gen“, stellt der Brand­meis­ter freu­dig fest. Schließ­lich hat die Nach­wuchs­ge­win­nung einen enorm hohen Stel­len­grad.

Chris­ti­an Komo­row­ski weiß, dass es kei­ne leich­te Auf­ga­be ist, vor allem Kin­der für die ste­ti­ge Mit­ar­beit in der Feu­er­wehr zu begeis­tern. Auch des­halb ist er froh dar­über, dass das Ein­tritts­al­ter für die Jugend­wehr von acht auf sechs Jah­re her­ab gesetzt wur­de.

„Natür­lich bedeu­tet das auch, mehr Arbeit. Denn Sechs­jäh­ri­ge benö­ti­gen eine ganz ande­re, mehr spie­le­ri­sche Wis­sens­ver­mitt­lung, als es für Acht­jäh­ri­ge nötig ist“ so Komo­row­ski. Nichts­des­to­trotz stel­len sich eini­ge Weh­ren des Land­krei­ses die­ser Auf­ga­be.

Fakt ist aber auch, dass die Anzahl an Mit­glie­dern in den Jugend­feu­er­weh­ren gestie­gen ist. „Wäh­rend die Jugend­feu­er­weh­ren im Land­kreis Greiz 2016 noch ins­ge­samt 416 Mit­glie­der zähl­ten, waren es im ver­gan­ge­nen Jahr 451“, so der Brand­meis­ter.

Aber nicht nur die Anzahl der Mit­glie­der ist gestie­gen, auch ent­schlie­ßen sich ste­tig mehr Weh­ren für eine Zuge­hö­rig­keit zur Kreis­ju­gend­feu­er­wehr des Land­krei­ses Greiz. Ein­mal die Woche oder ein­mal im Monat trifft sich der Nach­wuchs, um gemein­sam viel Neu­es zu erfah­ren.

Unter den klei­nen Feu­er­wehr­leu­ten sind ins­ge­samt 72 Mäd­chen. Dem ste­hen 379 Jungs gegen­über. Bei den Neu­zu­gän­gen zie­hen die Mäd­chen fast gleich. So waren es 18 Jungs und 17 Mäd­chen.

Die Jugend­feu­er­wehr aus Greiz teilt sich in vier Abtei­lun­gen. Wäh­rend die Grei­zer den Nach­wuchs ab zehn Jah­ren auf­neh­men, was aus Grün­den des Unfall­schut­zes sich hier not­wen­dig macht, neh­men Cos­sen­grün, Obergroch­litz und Reins­dorf bereits ab sechs Jah­ren auf. Das habe etwas mit der Grö­ße der vor­han­de­nen Fahr­zeu­ge zu tun, erklärt Hei­ko Poh­le, Stadt­brand­meis­ter Greiz.

In der Kreis­ju­gend­feu­er­wehr sind 149 Mit­glie­der zwi­schen sechs und neun Jah­ren alt, 235 zwi­schen 10 und 14 Jah­ren, 66 zwi­schen 15 und 18 Jah­ren, sowie einer über 18 Jah­re. In die Ein­satz­ab­tei­lung kön­nen die Jugend­li­chen laut Brand­schutz­ge­setz ab 16 Jah­re auf­ge­nom­men wer­den, so Poh­le.

So wur­den im ver­gan­ge­nen Jahr 17 Mit­glie­der, dar­un­ter fünf jun­ge Män­ner und zwölf jun­ge Frau­en, über­nom­men. Aller­dings gab es auch 17 Aus­trit­te in den Jugend­feu­er­weh­ren.

„Die Jugend­feu­er­weh­ren sind das Fun­da­ment für den Fort­be­stand der ehren­amt­lich arbei­ten­den Mit­glie­der des Brand- und Kata­stro­phen­schut­zes“, ver­weist Komo­row­ski auf die enor­me Wich­tig­keit der Nach­wuchs­aus­bil­dung.

Um die jüngs­ten Brand­schüt­zer zu för­dern, bie­ten nicht nur die Jugend­feu­er­weh­ren vor Ort, son­dern auch die jüngst gegrün­de­te Kreis­jun­gend­feu­er­wehr Greiz Aktio­nen über das gan­ze Jahr ver­teilt an.

„Es ist schön, dass sich die Gesamt­zahl der Mit­glie­der in der Kreis­ju­gend­feu­er­wehr Greiz auf 463 erhöht hat“, so der Vor­sit­zen­de der Kreis­ju­gend­feu­er­wehr.

Für das aktu­el­le Jahr sind wie­der gemein­sa­me Aktio­nen geplant: So wird wie­der ein Kreis­ju­gend­zelt­la­ger des Land­krei­ses Greiz, bei dem alle 40 Jugend­feu­er­weh­ren des Land­krei­ses ein­ge­la­den sind, geben. Mehr Infor­ma­tio­nen gibt es auf der Home­page der Kreis­ju­gend­feu­er­wehr Greiz e.V. unter www.kreisjugendfeuerwehr-greiz.de .

Um die Ver­an­stal­tun­gen für die Kin­der- und Jugend­li­chen vor­zu­be­rei­ten, müs­sen sich auch stän­dig Betreu­er und Jugend­feu­er­wehr­war­te wei­ter­bil­den. Am 20. Okto­ber fin­det ein Auf­fri­schungs­lehr­gang für alle Jugend­grup­pen­lei­ter in der Stütz­punkt­feu­er­wehr Zeulenroda statt, so Komo­row­ski.

Hei­di Hen­ze / 01.03.18 / OTZ

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