Mittwoch, 22 Mai 2019
Not­ruf : 112

24- Stun­den­schicht der Jugend­feu­er­wehr Zeulenroda

Von Sams­tag, dem 02.06.2018, 09:00 Uhr bis Sonn­tag, dem 03.06.2018, 09:00 Uhr traf sich die Jugend­feu­er­wehr Zeulenroda zur dies­jäh­ri­gen 24-Stun­den­schicht in der Stütz­punkt­feu­er­wehr Zeulenroda.

Es erfolg­te eine Eröff­nung durch den Stadt­ju­gend­feu­er­wehr­wart der Stadt Zeulenroda-Triebes, Chris­ti­an Komo­row­ski und dem Wehr­füh­rer der Stütz­pu

nkt­feu­er­wehr Zeulenroda, Mike Schenderlein.Die Schlaf­plät­ze wur­den ein­ge­rich­tet und die Fahr­zeug­ein­tei­lung vor­ge­nom­men.

Als die Dienst­ver­samm­lung been­det war, begann die Schicht mit einem Sta­ti­ons­be­trieb.
Als ers­tes The­ma stand der zwei­stün­di­ge Sta­ti­ons­be­trieb, bei wel­chem wich­ti­ge Hand­ha­bun­gen gelernt wer­den, wie Grund­übung der Grup­pe (Feu­er­wehr­dienst­vor­schrift 3) in Theo­rie und Pra­xis auf dem Aus­bil­dungs­plan. Anschlie­ßend gab es ein gemein­sa­mes Mit­tag­essen.

Gegen 15.00 Uhr ging der ers­te Not­ruf in der “Leit­stel­le” ein, die in den Räu­men der Stütz­punkt­feu­er­wehr Zeulenroda ein­ge­rich­tet wor­den war.
Eine Ölspur wur­de gemel­det. Nun fuhr das Tank­lösch­fahr­zeug und der Vor­aus­rüst­wa­gen zum gemel­de­ten Ein­satz­ort. Für Ein­satz­lei­ter Mer­lin Schar­ren­we­ber aus der Jugend­feu­er­wehr war die Lage schnell klar: Wir muss­ten mit der Besei­ti­gung der Ölspur begin­nen, so wur­de durch die Ein­satz­kräf­te der Jugend­feu­er­wehr die Ölspur abge­streut, gebun­den und auf­ge­nom­men. Anschlie­ßend ging es zurück zum Stütz­punkt und es wur­de mit dem zwei­ten Teil des Sta­ti­ons­be­trie­bes begon­nen. Nun stand Funk­aus­bil­dung sowie Kno­ten und Bun­de auf dem Aus­bil­dungs­pro­gramm. Gegen 16:30 Uhr wur­den dann die jun­gen Kame­ra­den über ihrer Pager zu einem Lager­hal­len­brand nach Zeulenroda in die Erst-Thäl­mann-Alle alar­miert. Schnell war Ein­satz­lei­ter Mer­lin Schar­ren­we­ber klar, dass hier Eile gebo­ten ist. Der Lösch­zug mach­te sich auf dem Weg, um an den Ein­satz­ort zu gelan­gen. Die gemel­de­te Lage wur­de bestä­tigt und der jun­ge Ein­satz­lei­ter begann, sei­ne Befeh­le an die Grup­pen­füh­rer zu ver­ge­ben. Schläu­che wur­den ver­legt, der Angriffs­trupp rüs­te­te sich mit selbst gebau­ten Press­luft­at­mern aus und konn­te zum Brand­herd vor­ge­hen. Schnell stell­te sie her­aus, dass sich noch ein Kind in der Lager­hal­le befand. Die Per­son wur­de durch den Angriffs­trupp geret­tet und konn­te wohl­be­hal­ten zu sei­nen Eltern zurück­keh­ren.
Nun wur­de der Brand gelöscht und die jun­gen Kame­ra­den konn­ten mit der Wie­der­her­stel­lung der Ein­satz­tech­nik begin­nen. Als alle Gerä­te und Aus­rüs­tungs­ge­gen­stän­de ver­las­tet waren, konn­te der kom­plet­te Lösch­zug wie­der zum Stütz­punkt zurück keh­ren und zum gemein­sa­men Abend­essen über­ge­hen.

Als die jun­gen Kame­ra­den mit dem Abend­essen fer­tig waren, ging der nächs­te Alarm für die Flo­ri­ans­jün­ger ein. Zwei Rauch­ent­wick­lun­gen aus unter­schied­li­chen Objek­ten wur­den gemel­det. So muss­te sich der Lösch­zug in zwei Grup­pen tei­len. Die eine Grup­pe fuhr zum Küchen­brand in die Schlei­fen­rei­he und die ande­re Grup­pe zum Werk­statt­brand in die Erst-Thäl­mann-Allee. Bei­de Ein­sät­ze wur­den erfolg­reich durch die Kame­ra­den der Jugend­feu­er­wehr absol­viert.

Nun konn­te mit dem Dienst­sport begon­nen wer­den. Vol­ley­ball und Fuß­ball stand bis 21:00 Uhr auf dem Pro­gramm. Danach hieß es für jun­gen Kame­ra­den Nacht­ru­he. Als die ange­hen­den Feu­er­wehr­män­ner und Frau­en zur Ruhe gekom­men waren, ertön­ten ihre Pager zur Absi­che­rung einer Hub­schrau­ber­lan­dung. Sie spran­gen aus ihren Bet­ten und beset­zen die Fahr­zeu­ge, dann ging es zum Ein­satz­ort. Auch die­se Ein­satz­übung wur­de erfolg­reich absol­viert und die Kame­ra­den konn­ten wie­der in ihr Bett gehen.

Die jun­gen Kame­ra­den schlie­fen tief und fest, als gegen 23:30 Uhr ein wei­te­rer Alarm ein­ging: Feu­er­schein am Tro­cken­werk Berns­grün. Da ein Feu­er­wehr­mann ja immer mit einem Auge wach ist in sei­ner Schicht, war es auch kein Pro­blem um die­se Uhr­zeit auf­zu­ste­hen, um den gemel­de­ten Ein­satz abzu­ar­bei­ten. Als der Lösch­zug vor Ort war, konn­te nur Fehl­alarm fest­ge­stellt wer­den und die Kame­ra­den fuh­ren wie­der in den Stütz­punkt zurück. Es dau­er­te kei­ne 5 Minu­ten und alle jun­gen Kame­ra­den haben tief und fest geschla­fen, auch die Aus­bil­der und Betreu­er.

Als gegen 6 Uhr die Son­ne auf­ging, schrill­te der Pager und es wur­de ein Brand eines Holz­hau­fens im Orts­teil Läwitz gemel­det. Es dau­er­te kei­ne Minu­te und die jun­gen Kame­ra­den waren hell wach und besetz­ten ihre Fahr­zeu­ge. Jetzt ging es mit dem gesam­ten Lösch­zug nach Läwitz. Schnell war klar, hier müs­sen wir eine lan­ge Weg­stre­cke mit 15 Schläu­chen ver­le­gen. Ein gro­ßer Holz­hau­fen brann­te. Nach ca. 30 Minu­ten konn­te “Feu­er aus” gemel­det wer­den und alle Kame­ra­den hal­fen mit beim zusam­men­räu­men der Tech­nik.
Ein­satz­lei­ter Jus­tin Ott gab nun den Befehl an sei­ne Mann­schaft zur Früh­stücks­zeit.
Als die Spröss­lin­ge wie­der im Stand­ort zurück­ge­kehrt waren, stand bereits das Früh­stück mit fri­schen Sem­meln, Wurst, Mar­me­la­de und vie­len ande­ren lecke­ren Din­gen auf dem Tisch.

Nach dem lecke­ren Früh­stück muss­ten nun die Schlaf­räu­me wie­der gerei­nigt und als Jugend­raum umge­räumt wer­den.

Natür­lich han­del­te es sich bei allen „Ein­sät­zen“ um Übun­gen für die Nach­wuchs­kräf­te der Ein­satz­ab­tei­lug der Stütz­punkt­feu­er­wehr Zeulenroda.

Bei allen Übun­gen stan­den drei­zehn Mit­glie­der der Ein­satz­ab­tei­lung, die sich dem Dienst der Aus­bil­dung des Feu­er­wehr-Nach­wuch­ses ver­pflich­tet füh­len, den künf­ti­gen Feu­er­wehr­ka­me­ra­den zur Sei­te: Jugend­wart Chris­ti­an Komo­row­ski und wei­te­re Mit­glie­der wie Sil­vio Knorr, Mar­cus Knöd­ler, Mathi­as Ott, Ralph Nie­berth, Chris­toph Rabe, Tho­mas Diet­zel, Sabri­na Kun­ze, Stef­fen Mauch und Ste­fan Peip unter­stütz­ten die Aus­bil­dung. Ein gro­ßer Dank geht auch an das Küchen­per­so­nal Andre­as Komo­row­ski und Kat­ja Ott.
Sie unter­stüt­zen die 24-Stun­den-Schicht der Jugend­feu­er­wehr Zeulenroda, die von Sams­tag, 9 Uhr, bis Sonn­tag, 9 Uhr, währ­te.

Die 24-Stun­den-Schicht hielt mit­hin so ziem­lich alle brenz­li­gen Situa­tio­nen bereit, mit denen die Kame­ra­den der Feu­er­wehr tag­täg­lich kon­fron­tiert wer­den.

Jede geplan­te Ein­satz­übung erfolg­te unter den stren­gen Augen der Aus­bil­der. Am Ende gab es eine Aus­wer­tung dazu. Die 24-Stun­den­schicht war auf jeden Fall ein rie­si­ger Erfolg und hat allen Teil­neh­mern sicht­lich Freu­de berei­tet. Bei so einem erfreu­li­chen Ergeb­nis neh­men wir ger­ne die sechs­mo­na­ti­ge Vor­be­rei­tung für die­se 24-Stun­den­schicht in Kauf, erklär­te Komo­row­ski.

Auch den gan­zen Hel­fern und Unter­stüt­zern des Wochen­en­des soll auf die­sem Wege noch­mals Dan­ke gesagt wer­den, denn nur durch die Hil­fe vie­ler Kame­ra­den der Stütz­punkt­feu­er­wehr Zeulenroda, sowie den Besit­zern der Übungs­ob­jek­te konn­te uns die­se 24- Stun­den­schicht ermög­licht und zum vol­len Erfolg wer­den.

Chris­ti­an Komo­row­ski
Jugend­wart

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