Samstag, 4 April 2020
Not­ruf : 112

Feu­er­wehr­übung in Lan­gen­wol­schen­dorf

Mit­glie­der der Lan­gen­wol­schen­dor­fer Feu­er­wehr und der Stütz­punkt­wehr Zeulenroda fah­ren gemein­sam eine Übung

„Sie könn­ten jetzt alle mit der Fami­lie am Abend­brot­tisch sit­zen“, sagt Rob­by Glück, Inha­ber der gleich­na­mi­gen Fir­ma Forst- und Gar­ten­tech­nik im Gewer­be­ge­biet in Lan­gen­wol­schen­dorf. Er hat sei­ne Auf­ent­halts­räu­me für eine Feu­er­wehr­übung zur Ver­fü­gung gestellt. „Es kann so schnell gehen, dass es mal brennt und da soll­te es jeder mög­lich machen, dass die Feu­er­wehr­leu­te auch rea­li­täts­na­he Übun­gen durch­füh­ren kön­nen“, so Rob­by Glück.

So gesche­hen am Don­ners­tag­abend gegen 18.15 Uhr in sei­ner Fir­ma. Ange­nom­men wur­de ein Brand in einem Büro­ge­bäu­de, aus­ge­löst durch eine defek­te Mikro­wel­le. Zudem wur­den zwei Mit­ar­bei­ter ver­misst und der Fir­men­chef war selbst in das Gebäu­de gegan­gen, um sei­ne Ange­stell­ten zu suchen. Dabei kam auch er nicht wie­der aus dem bren­nen­den Gebäu­de.

Die Feu­er­wehr Lan­gen­wol­schen­dorf wur­de als zustän­di­ge Wehr alar­miert. Sie war flugs mit 13 Ein­satz­kräf­ten und drei Fahr­zeu­gen vor Ort. Zwei Feu­er­wehr­leu­te waren in Bereit­schaft. Lan­gen­wol­schen­dorfs Zug­füh­rer Alex­an­der Wil­helm über­nahm bei die­ser Übung die Ein­satz­lei­tung als I. Abschnitts­lei­ter sei­ner Wehr. Das war für ihn ein Prüf­stein, den er zu bewäl­ti­gen hat­te.

Eine knap­pe Vier­tel­stun­de spä­ter wur­de auch die Stütz­punkt­wehr aus Zeulenroda zur Unter­stüt­zung ange­for­dert. Sie waren mit 25 Ein­satz­kräf­ten und sechs Fahr­zeu­gen vor Ort und hat­ten die Dreh­lei­ter im Ein­satz.

Die Per­so­nen­ret­tung hat­te obers­te Prio­ri­tät. Unter Atem­schutz gin­gen die Feu­er­wehr­leu­te in das Gebäu­de und konn­ten inner­halb kür­zes­ter Zeit alle drei ver­miss­ten Per­so­nen ber­gen. Die Ver­miss­ten beka­men eine Erst­be­hand­lung.

In der Zwi­schen­zeit hat­ten die Zeu­len­ro­da­er die Dreh­lei­ter aus­ge­fah­ren und hät­ten, wenn es kei­ne Übung gewe­sen wäre, das Löschen des Bran­des aus der Luft unter­stüt­zen kön­nen.

Dann pas­sier­te es: Ein Feu­er­wehr­mann, der eine Atem­schutz­mas­ke trug, kam im Gebäu­de zu Scha­den und muss­te nun auch geret­tet wer­den. Auch er konn­te nach kür­zes­ter Zeit gebor­gen wer­den. Zum ers­ten Mal hat­te Alex­an­der Wil­helm zusam­men mit Zug­füh­rer und stellv. Wehr­füh­rer der Stütz­punkt­feu­er­wehr Chris­ti­an Komo­row­ski aus Zeulenroda die Ein­satz­lei­tung. Somit war es nicht nur für die Feu­er­wehr­leu­te, son­dern eben­so für die Füh­rung ein Test, den sie bestehen muss­ten. Gera­de hier kam es auf die Zusam­men­ar­beit der Atem­schutz­trä­ger aus zwei Weh­ren an. Künf­tig wol­len Zeulenroda und Lan­gen­wol­schen­dorf die­se Pra­xis ver­stär­ken, sagt Mike Schen­der­lein, Wehr­füh­rer der Stütz­punkt­wehr Zeulenroda. Er nahm an die­sem Abend die Arbeit aller genau­es­tens unter die Lupe.

Hei­di Hen­ze / 01.09.18

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