Samstag, 4 April 2020
Not­ruf : 112

Ein­satz­übung der Kame­ra­den der Stütz­punkt­wehr Zeulenroda zur Wochen­end­schu­lung

Rea­li­täts­na­he Übung am Sonn­tag­mor­gen zwi­schen Nie­der­böh­mers­dorf und Triebes

Eine in die­ser Form und mit dem Aus­maß noch nie statt­ge­fun­de­ne Feu­er­wehr­übung wur­de am Sonn­tag­mor­gen auf der Stra­ße zwi­schen Nie­der­böh­mers­dorf und Triebes durch­ge­führt.

Die Ein­satz­kräf­te der Stütz­punkt­wehr Zeulenroda, die seit Frei­tag­abend eine Wochen­end­schu­lung im Schul­land­heim in Zeulenroda Schwarz­bach durch­führ­ten, wur­den gegen 9.30 Uhr alar­miert. Es wur­de ein Ver­kehrs­un­fall mit einem Pkw BMW, einem Motor­rad und einer Wan­der­grup­pe simu­liert, Das Auto kam aus Rich­tung Triebes und woll­te an der Kreu­zung in Rich­tung Nie­der­böh­mers­dorf einem Moped aus­wei­chen, dabei kam es zum Zusam­men­stoß. In der Fol­ge fuhr der Pkw in eine Wan­der­grup­pe, die sich eben­falls im Kreu­zungs­be­reich befand.

„Einen sol­chen Ver­kehrs­un­fall haben wir in die­ser Form noch nie durch­ge­führt. Ein­zeln wur­den die Sze­ne­ri­en in der Theo­rie durch­ge­gan­gen, doch in der Gemein­schaft und in der Pra­xis noch nicht“, sagt Mike Schen­der­lein, Wehr­lei­ter der Stütz­punkt­wehr Zeulenroda. An die­sem Tag war er auf dem Beob­ach­tungs­pos­ten.

Eine gro­ße Anzahl von ver­letz­ten Per­so­nen

14 ver­letz­te Per­so­nen wur­den ange­nom­men. Davon wur­den neun Ver­letz­te aus der Wan­der­grup­pe ange­nom­men, vier ver­letz­te Per­so­nen befan­den sich im BMW und sowie der Motor­rad­fah­rer.

Das Haupt­au­gen­merk der Übung lag auf der Ber­gung und Ver­sor­gung der Ver­letz­ten sowie auf der Team­ar­beit und der Ver­stän­di­gung unter­ein­an­der.

Die Ver­letz­ten stell­te die Jugend­feu­er­wehr Zeulenroda und die Kame­ra­den der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr Triebes. Sie waren wahr­lich rea­li­täts­nah geschminkt. Das Ver­bands­ma­te­ri­al stell­te das DRK, Kreis­ver­band Land­kreis Greiz, zur Ver­fü­gung und die Ret­tungs­am­bu­lanz GmbH war mit einem Fahr­zeug vor Ort.

Nach acht Minu­ten nach der Alar­mie­rung traf das ers­te Fahr­zeug vor Ort ein. Alle ande­ren folg­ten im Minu­ten­takt.

Am Ende waren rund 60 Feu­er­wehr­leu­te invol­viert. Die Ein­satz­lei­tung hat­te an die­sem Tag Ste­ve Johan­nes und Sil­vio Knorr. Bei­de Feu­er­wehr­leu­te gehö­ren zu den Füh­rungs­kräf­ten und hat­ten einen gewal­ti­gen Stress­test am Sonn­tag­mor­gen zu bestehen. Es galt, die Ver­let­zun­gen der­je­ni­gen Per­so­nen, die ziem­lich ver­teilt auf der Kreu­zung, an den Stra­ßen­rän­dern und auf dem angren­zen­den Feld lagen, auf­zu­neh­men, zu han­deln und beru­hi­gend auf die Men­schen ein­zu­wir­ken. Es mus­ten eben­so die Insas­sen aus dem Fahr­zeug gebor­gen wer­den. Das Fahr­zeug muss­te mit einem Sprei­zer geöff­net wer­den, da Bei­fah­rer und Fah­rer ein­ge­klemmt gewe­sen waren. Zwi­schen­zeit­lich küm­mer­ten sich die ande­ren Hel­fer um die Ver­letz­ten. Ein Not­auf­nah­me­zelt wur­de auf­ge­stellt und ein Hub­schrau­ber­lan­de­platz ein­ge­rich­tet.

Für Wehr­lei­ter Mike Schen­der­lein ist die Übung aus­bil­dungs­tech­nisch und zeit­ge­mäß sehr gut abge­lau­fen. „Klar, sind Feh­ler auf­ge­tre­ten, die es nun gilt zu behe­ben“, sagt er.

Am Ende bezeich­net er die Wochen­end­schu­lung als erfolg­reich und bedankt sich bei den Fir­men­in­ha­bern, die es der Feu­er­wehr ermög­licht haben in ihren Fir­men rea­li­täts­na­he Übun­gen durch­zu­füh­ren.

OTZ / Hei­di Hen­ze

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