Samstag, 4 April 2020
Not­ruf : 112

Lan­gen­wol­schen­dor­fer Fest­hal­le ohne Dach

Der Sturm am Sonn­tag­nach­mit­tag hat deut­li­che Spu­ren am Kirch­steig hin­ter­las­sen

Das kur­ze Gewit­ter und der Sturm am Sonn­tag, gegen 17.50 Uhr, haben sei­ne Spu­ren in Lan­gen­wol­schen­dorf hin­ter­las­sen. Auch in Auma-Wei­da­tal muss­te die Feu­er­wehr aus­rü­cken, um Sturm­schä­den zu besei­ti­gen. In Hohen­leu­ben gab es kei­ne Ein­sät­ze, Zeu­lenroda-Triebes kam glimpf­lich davon.

Bil­der, wie man sie sonst häu­fig nur im Fern­se­hen sieht. Nicht nur, dass in Lan­gen­wol­schen­dorf am Kirch­steig das Dach einer Dop­pel­ga­ra­ge am Sonn­tag durch den Sturm abge­ho­ben wur­de und auf einem angren­zen­den Grund­stück in 200 Metern Ent­fer­nung zum Lie­gen kam, die Fest­hal­le der Gemein­de hat es mit­samt der dar­auf befind­li­chen Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge abge­deckt. Rund 1200 Qua­drat­me­ter Dach­flä­che wur­den durch den Sturm zer­stört. Dach­bal­ken sind gebro­chen, und die Tei­le der Dach­de­ckung sind rund um die Fest­hal­le ver­streut. Das Are­al der Fest­hal­le ist teil­wei­se unbe­hü­tet.

Erschwe­rend hin­zu kommt, dass die rund 1200 Qua­drat­me­ter Dach­flä­che mit einer Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge der Fir­ma Uhl Bro­thers GmbH belegt war. Das ist auch der Grund, war­um die Ein­satz­kräf­te der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr Lan­gen­wol­schen­dorf noch am Mon­tag eine Brand­wa­che stel­len muss­ten. Denn die Anla­ge stand noch unter Strom. Durch die frei­lie­gen­den Holz­bal­ken war die Brand­ge­fahr noch einen Tag danach nicht gebannt. Mit­ar­bei­ter der Fir­ma Uhl Bro­ther aus Roth am See/Bayern waren am Mon­tag vor Ort. Sie haben damit ange­fan­gen, die ein­zel­nen Modu­le zu ent­fer­nen und zu ent­sor­gen.

Gegen 17.52 Uhr wur­den die Ein­satz­kräf­te der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr Lan­gen­wol­schen­dorf alar­miert. Sie haben Unter­stüt­zung durch die Zeu­len­ro­da­er Stütz­punkt­wehr ange­for­dert. Die Zeu­len­ro­da­er kamen mit fünf Ein­satz­kräf­ten und leis­te­ten Hil­fe mit ihrer Dreh­lei­ter.

Ges­tern nun haben die orts­an­säs­si­ge Fir­men mit den ent­spre­chen­den Fahr­zeu­gen und Gerät­schaf­ten Hil­fe geleis­tet, haben noch lose und her­ab­hän­gen­de Tei­le vom Dach genom­men, um mög­li­che Unfall­quel­len zu besei­ti­gen. „Wich­tig ist, dass nie­mand ver­letzt wur­de“, sagt Lan­gen­wol­schen­dorfs Wehr­lei­ter René Arnold. In den kom­men­den Tagen soll nun der Scha­den begut­ach­tet, die Sta­tik der Hal­le geprüft wer­den, um eine genaue Scha­dens­hö­he ermit­teln zu kön­nen.

2013 hat­te der Gemein­de­rat den Beschluss gefasst, die Dach­flä­che der Fest­hal­le für die kom­men­den 20 Jah­re zu ver­mie­ten. Die 800 Qua­drat­me­ter gro­ße Hal­le dient in der kal­ten Jah­res­zeit als Unter­stell­mög­lich­keit für den Bau­hof der Gemein­de. In den Som­mer­mo­na­ten fin­den hier die Fes­te der Gemein­de statt wie das jähr­li­che Lin­den­fest.

Weni­ger ver­hee­rend war die Situa­ti­on in Zeulenroda-Triebes. Laut Stadt­brand­meis­ter Stef­fen Jubold muss­te die Feu­er­wehr nur 17.54 Uhr aus­rü­cken, als in der Schopperstraße/Ecke Ben­den­rei­he ein Baum auf die Stra­ße gestürzt war. Die Pöll­wit­zer Feu­er­wehr war im Ein­satz bei einem mit Was­ser voll­ge­lau­fe­nen Kel­ler.

Hei­di Hen­ze / 25.09.18

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