Samstag, 21 September 2019
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Kreis­feu­er­wehr­ver­band Greiz: Gemein­sa­me Nach­wuchs­ge­win­nung

Das Fazit der Mit­glie­der des Kreis­feu­er­wehr­ver­ban­des auf ihrer Sit­zung am Sonn­abend war ein gemein­sa­mes Agie­ren, wenn es um die Gewin­nung von neu­en Feu­er­wehr­mit­glie­dern geht.

Zur Dele­gier­ten­kon­fe­renz hat­te der Kreis­feu­er­wehr­ver­band (KfV) Greiz sei­ne Mit­glie­der in das Bio-See­ho­tel in Zeulenroda-Triebes ein­ge­la­den. Wie ein roter Faden zog sich das The­ma „För­de­rung des Feu­er­wehr­we­sens im Land­kreis Greiz“ durch den Rechen­schafts­be­richt eben­so wie durch die Dis­kus­si­on.

Nor­bert Daß­ler, Vor­sit­zen­der des Vor­stan­des des Kreis­feu­er­wehr­ver­ban­des, wies in sei­nem Rechen­schafts­be­richt dar­auf hin, dass er eine kon­struk­ti­ve Zusam­men­ar­beit zwi­schen Kom­mu­nen, Ver­wal­tung, ört­li­chen Feu­er­weh­ren der Jugend­feu­er­wehr und dem Kreis­ver­band erwar­tet. „Jeder ver­sucht nach sei­nen Mög­lich­kei­ten, Nach­wuchs für die Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr zu fin­den“, sagt der lang­jäh­ri­ge Feu­er­wehr­mann Nor­bert Daß­ler. Dabei wür­de eine kon­struk­ti­ve Zusam­men­ar­beit aller garan­tiert mehr Erfolg haben, stell­te er fest. Der Feu­er­wehr­mann unter­mal­te kon­kret sei­ne For­de­rung: „Die kom­mu­na­le Ver­wal­tung finan­ziert die Vor­aus­set­zun­gen, die ört­li­che Feu­er­wehr sieht ihren Part dar­in, dass der Nach­wuchs in die akti­ve Wehr wech­selt und die Jugend­feu­er­wehr agiert zum Selbst­zweck“, so Daß­ler. „Die hier ent­ste­hen­den Mei­nungs­ver­schie­den­hei­ten und das Ver­ständ­nis für die ande­ren könn­ten mit Gesprä­chen aus­ge­räumt wer­den“, sag­te Daß­ler.

Zudem sei eine Arbeit mit­ein­an­der von beson­de­rem Inter­es­se, ist sich der Kreis­feu­er­wehr­ver­bands­vor­sit­zen­der sicher. Das The­ma Nach­wuchs domi­nier­te auch in der aus­drück­lich etwas pro­vo­zie­ren­den Fra­ge­stel­lung durch den Ver­bands­vor­sit­zen­den: „Was wäre, wenn es kei­ne frei­wil­li­ge Feu­er­wehr mehr gäbe?“. Am Bei­spiel von Zeulenroda mach­te Daß­ler das Bei­spiel kon­kret: Wir wür­den ins­ge­samt drei Stütz­punkt­weh­ren auf­bau­en müs­sen mit Haupt­amt­li­chen auf­grund der gro­ßen geo­gra­fi­schen Aus­brei­tung. Zum ande­ren müss­te jeder Bür­ger pro Tag mit einem Euro zur Finan­zie­rung bei­tra­gen. „Das soll­te nur ein Denk­an­stoß sein“, beton­te Daß­ler. Die Nach­wuchs­ge­win­nung sei nicht nur wegen des demo­gra­fi­schen Struk­tur­wan­dels schwie­rig“, ist sich Daß­ler sicher.
Ein wei­te­res The­ma, das spe­zi­ell von Stef­fen Hönsch, Vor­sit­zen­der der Stadt­feu­er­wehr Gera, zur Dis­kus­si­on gestellt wur­de, war die Inklu­si­on von Men­schen mit Behin­de­rung in den frei­wil­li­gen Feu­er­weh­ren. Der stell­ver­tre­ten­de Lan­des­vor­sit­zen­de der Feu­er­weh­ren Thü­rin­gens ver­such­te die Anwe­sen­den davon zu über­zeu­gen, dass das The­ma Inklu­si­on nicht von der Feu­er­wehr igno­riert wer­den kön­ne. Dabei gin­gen die Dis­kus­si­ons­bei­trä­ge zu die­sem The­ma weit aus­ein­an­der. Das Für und Wider wur­de betrach­tet.

„Posi­tiv den­ken, Zuver­sicht äußern und vor allem das Gemein­schafts­ge­fühl der Feu­er­wehr­män­ner unter­ein­an­der hin­aus­tra­gen“, das for­der­te Daß­ler von jedem Ein­zel­nen ein.

Hei­di Hen­ze / 15.03.16 / OTZ

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