Sonntag, 4 Dezember 2022
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Zahl der Feu­er­wehr­ein­sät­ze ist rückläufig

Die Kame­ra­den aus Triebes, Meh­la und Dör­ten­dorf mit posi­ti­ver Bilanz

Ein Bericht aus der Ost­thü­rin­ger Zei­tung am 13.12.2004 von Kars­ten Schoß. 

Dör­ten­dorf. Erst­mals tag­ten die Kame­ra­den der drei Weh­ren aus Triebes, Meh­la und Dör­ten­dorf im neu­en Dör­ten­dor­fer Bür­ger­haus. Zu ihrer Jah­res­haupt­ver­samm­lung begrüß­ten die Bür­ger­meis­ter Ger­hard Hel­mert und Kreis­brand­in­spek­tor Ste­phan Jung­hans. Stadt­brand­in­spek­tor Bert­hold Pfeil zog ein­gangs Bilanz über die Ein­sät­ze im zurück­lie­gen­den Jahr, Erfreu­li­cher­wei­se konn­te er dabei ein­schät­zen, dass mit 28 Alar­mie­run­gen über die Jah­re ein enor­mer Rück­gang zu ver­zeich­nen war, denn 2001 stan­den noch dop­pelt sovie­le Ein­sät­ze zu Buche. Neben 11 Ein­sät­zen zur Hil­fe­leis­tung gab es 17 Brand­mel­dun­gen. Auch hier ist ein erfreu­li­cher Rück­gang der Fehl­alar­me zu registrieren. 

Wenn auch die Absi­che­rung der Mann­schaftstär­ken vor allem am Tag ein ech­tes Pro­blem dar­stellt, so war die Ein­satz­be­reit­schaft jeder Zeil gewähr­leis­tet, schätz­te der Stadt­brand­in­spek­tor ein. Ins­ge­samt 39 Kame­ra­den gehö­ren der Trie­be­ser Ein­satz­ab­tei­lung an, dazu kom­men fünf Kame­ra­den der Abtei­lung rück­wer­ti­ge Diens­te sowie zwölf der Alters- und Ehren­ab­tei­lung. Die Jugend­feu­er­wehr hat eine Stär­ke von elf Kame­ra­din­nen und Kame­ra­den. Drei konn­ten zur Ver­samm­lung in die akti­ve Abtei­lung über­nom­men werden. 

Als gut wur­de die Arbeit bei der Aus­bil­dung ein­ge­schätzt, denn bei 27 Aus­bil­dungs- und Übungs­diens­ten leis­te­te jeder Feu­er­wehr­mann durch­schnitt­lich 61 Stun­den sei­ner Frei­zeit. Dazu kom­men noch Aus- und Wei­ter­bil­dun­gen auf Kreis- und Landesebene. 

Eine ähn­lich gute Bilanz konn­ten auch der Mehla­er Wehr­lei­ter Die­ter Swier­c­zek und der stell­ver­tre­ten­de Dör­ten­dor­fer Wehr­lei­ter Tors­ten Hof­mann zie­hen. Wäh­rend die 20 Mehla­er Kame­ra­den in die­sem Jahr nur zu zwei Hil­fe­leis­tun­gen nach Ver­kehrs­un­fäl­len aus­rück­ten, wur­den die 20 Dör­ten­dor­fer Flo­ri­ans­jün­ger nicht alar­miert und beschränk­ten sich so auf Übun­gen, Aus­bil­dun­gen und Schu­lun­gen, um sich “Feu­er­wehr-fit” zu halten. 

Bür­ger­meis­ter Hel­mert sprach allen Anwe­sen­den das Dan­ke­schön der Bür­ger­schaft für die hohe Ein­satz­be­reit­schaft aller drei Weh­ren aus und ver­si­cher­te, stets eine offe­nes Ohr für die Wehr­pro­ble­me zu haben.

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