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Durch Rauchmelder in Zeulenroda-Triebes bereits Leben gerettet

2019-01-12

Im Wohnbereich sind die Signalgeber in Thüringen seit 1. Januar Pflicht

Rauchwarnmelder sind in Thüringen seit dem 1. Januar Pflicht in privaten Wohnräumen. Dabei sind nicht alle Wohnräume betroffen, sondern vielmehr die, die zum einen den Fluchtweg betreffen. Zum anderen aber auch Kinderzimmer und das Schlafzimmer. Je nach Wohnsituation sollte auch in der Stube ein solches Warnsystem installiert sein.

„Für die Installation sind die Eigentümer verantwortlich“, erklärt Steffen Jubold, Stadtbrandmeister in Zeulenroda-Triebes. Auf die Frage, wer denn die Einhaltung dieser Gesetzesvorgabe kontrolliert, sagt er: „Wir als die Mitglieder der Feuerwehren sind gesetzlich nicht dafür zuständig die Kontrollfunktion auszuüben“. Das obliegt letztendlich dann wohl den Versicherern. Kritisch wird es in dem Moment, wenn ein Brand ausbricht. Wenn dann kein Warnmeldesystem in der Wohnung oder im Haus installiert ist, müssen die Versicherungen ihre Konsequenzen daraus ziehen.

Fakt aber ist, ein solcher kleiner Signalgeber hat bereits in Zeulenroda-Triebes Menschenleben gerettet. So haben Nachbarn im Dezember vergangenen Jahres aus einer Wohnung in Triebes das Signal eines Rauchwarnmelders gehört und die Feuerwehr alarmiert. Der Wohnungsmieter, der die Rauchentwicklung selbst nicht bemerkt hatte, konnte gerettet werden.

Die Rauchwarnmelder sollten auf alle Fälle mit dem Prüfzeichen des Verbandes gekennzeichnet sein und man sollte in regelmäßigen Abständen den Prüfknopf am Gerät zur Kontrolle betätigen, rät Jubold.

Die Wohnungsbaugesellschaft mbH (Wobau) Zeulenroda hat in den vergangenen Monaten rund 4800 Rauchwarnmelder in den eigenen Wohnungen eingebaut. Insgesamt 15 Wohnungsmieter haben sich geweigert, solche Rauwarnmelder in ihren Wohnungen installieren zu lassen. Mittlerweile konnten zehn Mieter überzeugt werden. Bei fünf Mieter musste nun ein Anwalt eingeschalten werden. Ein Zwangsgeld oder auch die Beugehaft könnten nun folgen, so der Geschäftsführer.

Heidi Henze / 12.01.19

Wohnungsbrand in Zeulenroda

2019-01-04

Bei der Feuerwehr in Zeulenroda ist am Mittwochnachmittag, 16.48 Uhr, ein Alarm eingegangen. Es wurde ein Wohnungsbrand in der Windmühlenstraße in Zeulenroda gemeldet. Da sich die betroffene Wohnung in einem Wohnblock befindet, galt höchste Gefahrenstufe, und deshalb ging in Zeulenroda auch die Sirenenanlage an. Die Triebeser Feuerwehr wurde ebenfalls sofort alarmiert.

Als die Einsatzkräfte vor Ort ankamen, war die Wohnungsinhaberin (52) unterwegs, und die Wohnungstür musste aufgebrochen werden. Von außen war kaum ein Geruch wahrzunehmen, doch als die Wohnungstür geöffnet war, schlugen den Feuerwehrleuten dicke Rauchwolken entgegen. Ausgelöst wurden sie durch ein Holzbrett, das auf dem angeschalteten Herd lag. Bemerkt wurde der Brand von einem Nachbarn, der den Rauchmelder gehört und die Feuerwehr gerufen hatte.

Im Einsatz waren 26 Einsatzkräfte der Stützpunktwehr Zeulenroda sowie der Feuerwehr Triebes mit sechs Fahrzeugen plus Rettungsdienst und Polizei. Verletzt wurde niemand.

OTZ / 04.01.19

Feuerwehr rückt zu einem Wohnungsbrand in Pahren aus

2018-12-31

Als die Einsatzkräfte vor Ort eintreffen, hat der Hauseigentümer das Feuer bereits gelöscht. Die Familie wird dank eines Rauchmelders alarmiert.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag mussten die Feuerwehren Pahren und Stelzendorf sowie die Stützpunktfeuerwehr Zeulenroda zu einem Brand ­nach Pahren in die Hauptstraße ausrücken. Ein Hauseigentümer hatte die Einsatzkräfte verständigt, nachdem er ein Feuer im Erdgeschoss entdeckte. Mit sechs Fahrzeugen und 23 Feuerwehrleuten waren die Wehren im Einsatz. Auch der Rettungsdienst und die Polizei wurden alarmiert.

Als sie an der Einsatzstelle eintrafen, hatte der Hauseigentümer das Feuer allerdings schon unter Kontrolle gebracht. Vermutlich hatte sich ein Eimer mit Glut im Erdgeschoss des Gebäudes entzündet. Die Brandursache konnte allerdings noch nicht von der Polizei bestätigt werden. Die Feuerwehr konnte den Hauseigentümer noch dabei unterstützen, die Räume zu lüften. Er selbst musste mit einer Rauchvergiftung im Krankenhaus behandelt werden.

Einsatzleiter Christian Komorowski betonte, dass der glimpfliche Ausgang des Einsatzes vor allem den installierten Rauchmeldern zu verdanken ist. Diese warnten die Familie im Haus, als das Feuer ausbrach. „Rauchmelder retten Leben“, sagt der stellvertretende Wehrführers der Stützpunktfeuerwehr Zeulenroda. Ab 1. Januar sind Rauchmelder in Thüringen Pflicht. Dann muss jedes Schlafzimmer, jedes Kinderzimmer und jeder Flur, der einen Rettungsweg darstellt, mit mindestens einem Rauchmelder ausgestattet sein.

Norman Börner / 31.12.18

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