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Zwei Verletzte nach Unfall in Zeulenroda

2018-10-07

Der 86-jährige Fahrer kam in einer Kurve von der Straße ab und streifte einen Laternenmast.

Am Samstag, gegen 14.30 Uhr, fuhr ein 86-jähriger Suzuki-Fahrer die Pausaer Straße in Zeulenroda aus Richtung Seniorenheim kommend in Richtung Stadtzentrum.

In der Talsenke kam der Kleinwagen in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab, streifte einen Laternenmast und kam schließlich in einer Baumgruppe zum Stehen, wie die Polizei nun mitteilte. Der Fahrer und seine 84-jährige Beifahrerin wurden durch Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Zeulenroda aus dem Fahrzeug geborgen.

Beim Unfall wurden beide Fahrzeuginsassen verletzt. Am Pkw entstand Totalschaden.

red / 07.10.18

Langenwolschendorfer Festhalle ohne Dach

2018-09-25

Der Sturm am Sonntagnachmittag hat deutliche Spuren am Kirchsteig hinterlassen

Das kurze Gewitter und der Sturm am Sonntag, gegen 17.50 Uhr, haben seine Spuren in Langenwolschendorf hinterlassen. Auch in Auma-Weidatal musste die Feuerwehr ausrücken, um Sturmschäden zu beseitigen. In Hohenleuben gab es keine Einsätze, Zeulenroda-Triebes kam glimpflich davon.

Bilder, wie man sie sonst häufig nur im Fernsehen sieht. Nicht nur, dass in Langenwolschendorf am Kirchsteig das Dach einer Doppelgarage am Sonntag durch den Sturm abgehoben wurde und auf einem angrenzenden Grundstück in 200 Metern Entfernung zum Liegen kam, die Festhalle der Gemeinde hat es mitsamt der darauf befindlichen Photovoltaikanlage abgedeckt. Rund 1200 Quadratmeter Dachfläche wurden durch den Sturm zerstört. Dachbalken sind gebrochen, und die Teile der Dachdeckung sind rund um die Festhalle verstreut. Das Areal der Festhalle ist teilweise unbehütet.

Erschwerend hinzu kommt, dass die rund 1200 Quadratmeter Dachfläche mit einer Photovoltaikanlage der Firma Uhl Brothers GmbH belegt war. Das ist auch der Grund, warum die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Langenwolschendorf noch am Montag eine Brandwache stellen mussten. Denn die Anlage stand noch unter Strom. Durch die freiliegenden Holzbalken war die Brandgefahr noch einen Tag danach nicht gebannt. Mitarbeiter der Firma Uhl Brother aus Roth am See/Bayern waren am Montag vor Ort. Sie haben damit angefangen, die einzelnen Module zu entfernen und zu entsorgen.

Gegen 17.52 Uhr wurden die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Langenwolschendorf alarmiert. Sie haben Unterstützung durch die Zeulenrodaer Stützpunktwehr angefordert. Die Zeulenrodaer kamen mit fünf Einsatzkräften und leisteten Hilfe mit ihrer Drehleiter.

Gestern nun haben die ortsansässige Firmen mit den entsprechenden Fahrzeugen und Gerätschaften Hilfe geleistet, haben noch lose und herabhängende Teile vom Dach genommen, um mögliche Unfallquellen zu beseitigen. „Wichtig ist, dass niemand verletzt wurde“, sagt Langenwolschendorfs Wehrleiter René Arnold. In den kommenden Tagen soll nun der Schaden begutachtet, die Statik der Halle geprüft werden, um eine genaue Schadenshöhe ermitteln zu können.

2013 hatte der Gemeinderat den Beschluss gefasst, die Dachfläche der Festhalle für die kommenden 20 Jahre zu vermieten. Die 800 Quadratmeter große Halle dient in der kalten Jahreszeit als Unterstellmöglichkeit für den Bauhof der Gemeinde. In den Sommermonaten finden hier die Feste der Gemeinde statt wie das jährliche Lindenfest.

Weniger verheerend war die Situation in Zeulenroda-Triebes. Laut Stadtbrandmeister Steffen Jubold musste die Feuerwehr nur 17.54 Uhr ausrücken, als in der Schopperstraße/Ecke Bendenreihe ein Baum auf die Straße gestürzt war. Die Pöllwitzer Feuerwehr war im Einsatz bei einem mit Wasser vollgelaufenen Keller.

Heidi Henze / 25.09.18

Einsatzübung der Kameraden der Stützpunktwehr Zeulenroda zur Wochenendschulung

2018-09-11

Realitätsnahe Übung am Sonntagmorgen zwischen Niederböhmersdorf und Triebes

Eine in dieser Form und mit dem Ausmaß noch nie stattgefundene Feuerwehrübung wurde am Sonntagmorgen auf der Straße zwischen Niederböhmersdorf und Triebes durchgeführt.

Die Einsatzkräfte der Stützpunktwehr Zeulenroda, die seit Freitagabend eine Wochenendschulung im Schullandheim in Zeulenroda Schwarzbach durchführten, wurden gegen 9.30 Uhr alarmiert. Es wurde ein Verkehrsunfall mit einem Pkw BMW, einem Motorrad und einer Wandergruppe simuliert, Das Auto kam aus Richtung Triebes und wollte an der Kreuzung in Richtung Niederböhmersdorf einem Moped ausweichen, dabei kam es zum Zusammenstoß. In der Folge fuhr der Pkw in eine Wandergruppe, die sich ebenfalls im Kreuzungsbereich befand.

„Einen solchen Verkehrsunfall haben wir in dieser Form noch nie durchgeführt. Einzeln wurden die Szenerien in der Theorie durchgegangen, doch in der Gemeinschaft und in der Praxis noch nicht“, sagt Mike Schenderlein, Wehrleiter der Stützpunktwehr Zeulenroda. An diesem Tag war er auf dem Beobachtungsposten.

Eine große Anzahl von verletzten Personen

14 verletzte Personen wurden angenommen. Davon wurden neun Verletzte aus der Wandergruppe angenommen, vier verletzte Personen befanden sich im BMW und sowie der Motorradfahrer.

Das Hauptaugenmerk der Übung lag auf der Bergung und Versorgung der Verletzten sowie auf der Teamarbeit und der Verständigung untereinander.

Die Verletzten stellte die Jugendfeuerwehr Zeulenroda und die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Triebes. Sie waren wahrlich realitätsnah geschminkt. Das Verbandsmaterial stellte das DRK, Kreisverband Landkreis Greiz, zur Verfügung und die Rettungsambulanz GmbH war mit einem Fahrzeug vor Ort.

Nach acht Minuten nach der Alarmierung traf das erste Fahrzeug vor Ort ein. Alle anderen folgten im Minutentakt.

Am Ende waren rund 60 Feuerwehrleute involviert. Die Einsatzleitung hatte an diesem Tag Steve Johannes und Silvio Knorr. Beide Feuerwehrleute gehören zu den Führungskräften und hatten einen gewaltigen Stresstest am Sonntagmorgen zu bestehen. Es galt, die Verletzungen derjenigen Personen, die ziemlich verteilt auf der Kreuzung, an den Straßenrändern und auf dem angrenzenden Feld lagen, aufzunehmen, zu handeln und beruhigend auf die Menschen einzuwirken. Es musten ebenso die Insassen aus dem Fahrzeug geborgen werden. Das Fahrzeug musste mit einem Spreizer geöffnet werden, da Beifahrer und Fahrer eingeklemmt gewesen waren. Zwischenzeitlich kümmerten sich die anderen Helfer um die Verletzten. Ein Notaufnahmezelt wurde aufgestellt und ein Hubschrauberlandeplatz eingerichtet.

Für Wehrleiter Mike Schenderlein ist die Übung ausbildungstechnisch und zeitgemäß sehr gut abgelaufen. „Klar, sind Fehler aufgetreten, die es nun gilt zu beheben“, sagt er.

Am Ende bezeichnet er die Wochenendschulung als erfolgreich und bedankt sich bei den Firmeninhabern, die es der Feuerwehr ermöglicht haben in ihren Firmen realitätsnahe Übungen durchzuführen.

OTZ / Heidi Henze

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