Jugendfeuerwehr

Jugendwarte der Stadt

Stützpunktfeuerwehr: Ch. Komorowski
Bernsgrün: M. Vorwerk
Triebes: S. Gümmer
Pöllwitz: R. Krätzig
Stelzendorf: N. Daßler
Pahren: unbesetzt
Niederböhmersdorf: M. Ressel

Jugend­feu­er­wehr­wart von Zeulenroda tritt zurück

2019-01-28

Der lang­jäh­ri­ge Jugend­feu­er­wehr­wart der Stütz­punkt­feu­er­wehr Zeulenroda, Ober­brand­meis­ter Chris­ti­an Komo­row­ski, leg­te sein Amt als Jugend­feu­er­wehr­wart nach 13 Jah­ren nie­der.

Die Jugend­feu­er­wehr­ar­beit hat das Ziel, Kin­der und Jugend­li­che für den Ein­satz in der Feu­er­wehr vor­zu­be­rei­ten, so, dass sie nach Erfül­lung der recht­li­chen Vor­aus­set­zun­gen bei ent­spre­chen­dem Alter und Qua­li­fi­ka­ti­on in der Ein­satz­ab­tei­lung der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr ein­ge­setzt wer­den kön­nen. Sie dür­fen jedoch bis zu einem bestimm­ten Alter nicht in den Gefah­ren­be­reich von Feu­er­wehr­ein­sät­zen ein­ge­setzt wer­den. Zudem nimmt die Jugend­feu­er­wehr wich­ti­ge Auf­ga­ben im Bereich der all­ge­mei­nen Jugend­ar­beit wahr, wo sie durch ver­schie­dens­te Frei­zeit­maß­nah­men bei der Betreu­ung von Kin­dern und Jugend­li­chen mit­wirkt. Der Jugend­feu­er­wehr­wart ist die Schnitt­stel­le zwi­schen der Füh­rung der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr und der Jugend­feu­er­wehr.

Dadurch Komo­row­ski seit dem Jahr 2017 stell­ver­tre­ten­der Wehr­füh­rer der Stütz­punkt­feu­er­wehr Zeulenroda ist, muss­te er sein Amt zur Jah­res­haupt­ver­samm­lung der Stütz­punkt­feu­er­wehr Zeulenroda im Dezem­ber 2018 als Jugend­feu­er­wehr­wart, wel­ches er seit dem Jahr 2005 aus­üb­te, nie­der­le­gen. Er begrün­de­te dies auf Grund­la­ge des Thü­rin­ger Brand- und Kata­stro­phen­schutz­ge­set­zes, sowie der Feu­er­wehr­or­ga­ni­sa­ti­ons­ver­ord­nung und der Sat­zung der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr der Stadt Zeulenroda-Triebes, um Gewis­sens­kon­flik­ten als Jugend­feu­er­wehr­wart und stell­ver­tre­ten­der Wehr­füh­rer einer Wehr aus dem Wege zu gehen.

Ober­brand­meis­ter Komo­row­ski ist zuver­sicht­lich, dass sein stell­ver­tre­ten­der Jugend­feu­er­wehr­wart, Sil­vio Knorr, die­se Auf­ga­be erfolg­reich als neu­er Jugend­feu­er­wehr­wart meis­tern wird. Wei­ter­hin wird Komo­row­ski als Stadt­ju­gend­feu­er­wehr­wart der Stadt Zeulenroda-Triebes für Fra­gen und Ant­wor­ten zur Ver­fü­gung ste­hen.

Die Ent­schei­dung nach 13 Jah­ren sein Amt als Jugend­feu­er­wehr­wart nie­der­zu­le­gen, ist ihm sicht­lich schwer­ge­fal­len, dies zeig­te sei­ne Rede zur Jah­res­haupt­ver­samm­lung im Dezem­ber 2018, bei der er den Kame­ra­den der Stütz­punkt­feu­er­wehr sei­ne lang und gut über­dach­te Ent­schei­dung kund­tat.

Er dankt allen Aus­bil­dern, Betreu­ern, Mit­glie­dern der Ein­satz­ab­tei­lung und unzäh­li­gen ande­ren hier nicht genann­ten Per­so­nen, die ihn in sei­nen 13 Jah­ren als Jugend­wart der FFW Zeulenroda unter­stütz­ten und beglei­te­ten.

Zeulenroda-Triebes im Dezem­ber 2018

Erlebnisreiches Wochenende beim Zeltlager der Kreisjugendwehr Greiz

2018-08-21

Floßbau, Challenge und eine hektische Aktion beim 9. Zeltlager der Kreisjugendfeuerwehr Greiz auf dem Naturcampingplatz Weida

Am Sonntagvormittag hieß es, Zelte abbauen für die Jugendfeuerwehren des Landkreises Greiz, die das verlängerte Wochenende für ein Zeltlager auf dem Naturcampingplatz an der Aumatalsperre bei Weida genutzt hatten.

Begrüßt wurden die Teilnehmer vom Kreisjugendfeuerwehrwart Christian Komorowski und von Kreisbrandinspektor Stephan Junghans, der sich über so viel Engagement unter den jungen Feuerwehrleuten freute und der Hoffnung Ausdruck gab, dass sie auch künftig dabei bleiben, um einmal die Feuerwehren bei der Erfüllung ihrer verantwortungsvollen Aufgabe zu unterstützen.

Doch wie heißt es im Volksmund, erstens kommt es anders, zweitens als man denkt. So wurde das geplante nächtliche Zelterlebnis für die 167 jungen Teilnehmer von den Jugendfeuerwehren Bernsgrün, Greiz, Langenwolschendorf, Münchenbernsdorf, Pölzig, Seelingstädt, Weida, Wildetaube, Wünschendorf und Zeulenroda und ihre Betreuer, zumindest für die erste Nacht zu einer sich hektisch gestalteten Umlagerungsaktion. Noch während sich die Teilnehmer zur Besichtigung nebst Grillparty im neu sanierten Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Weida aufhielten, eingeladen, zog über die Region von Weida ein starkes Gewitter, was dann eine Übernachtung im Zeltlager erst einmal unmöglich machte.

Noch während des Gewitters machten sich die Betreuer auf den Weg zurück in das Zeltlager, um zu retten was zu retten war. Doch alles kein Problem, denn wer, wenn nicht die Feuerwehr, weiß, wie in Extremfällen zu reagieren ist. Während einige sich kurzerhand entschieden, die Nacht zuhause zu verbringen, bot die FFW Weida ihr Feuerwehrgerätehaus als Übernachtungsdomizil an. Andere kamen in Räumlichkeiten auf dem Campingplatz unter, die vom Platzwart unkompliziert bereitgestellt wurden.

Für die Sechs- bis 15-Jährigen war es eher ein nicht geplantes zusätzliches Erlebnis, was die Spannung auf das weitere vom Team um den Vorsitzenden der Jugendfeuerwehr des Landkreises Greiz und Kreisjugendfeuerwehrwart Christian Komorowski geplante Programm mit Spiel, Spaß und viel Kameradschaft noch verstärkte.

Wer bei diesem Zeltlager Langeweile verspürte, der hatte etwas gehörig falsch gemacht. Viel Abwechslung bot die Outdoor-Challenge am Samstag mit Seilbahn, Wettnageln, Bogenschießen, Wasserspinne und Hufeisenweitwurf. Technisches Verständnis, Ideenreichtum Geschick und Kreativität war beim Floßbau gefragt. Stolz präsentierte Kevin Grasser von der FFW Münchenbernsdorf den mit seiner Crew gebauten „Kottenheemexpress“. Der Name, eher als ein Geck gedacht, benannt nach der Wohnsiedlung, wo seine Lehrer wohnen. Die Bewährungsprobe auf dem Wasser hatte der Express, wie all die anderen Flöße, zur Freude der jungen Bauleute bestanden.

Für Theo und seine Freunde Pepe und Stefan wie auch für Emilia Gesina von der JFW Münchenbernsdorf waren es drei aufregende Tage. Bei den großen Einsätzen sind sie natürlich noch nicht vor Ort. „Es macht einfach alles viel Spaß. Man lernt Brände zu löschen und Menschen zu helfen“, erzählte Theo und ergänzte mit Stolz, dass es über ihn ja sogar ein Lied gibt: „Theo, Theo ist fit!“. So wird der Siebenjährige wohl, wie auch viele andere, in zwei Jahren beim 10. Kreisjugendzeltlager wieder mit dabei sein.

Den Abschluss des 9. Kreiszeltlagers bildete die Siegerehrung. An den einzelnen Stationen bei der Outdoor-Challenge wurden Punkte vergeben. Mit 27 Zählern sicherte sich die JFW Wünschendorf den Sieg, gefolgt vom Team Wildetaube/Pölzig (24) und Greiz (22).

Christian Komorowski dankte allen Beteiligten für ihr Engagement. „Ihnen sei es zu danken, wie auch den Sponsoren, das die neunte Auflage des Kreiszeltlagers, trotz einiger unvorhergesehener Umstände, zu einem vollen Erfolg wurde“, so der Kreisjugendfeuerwehrwart, der besonders die Unterstützung durch die gastgebende FFW Weida, das Abenteuerland Thüringen und die Zeltplatzverwaltung hervorhob.

Positiv wertete er auch die Teilnehmerzahl, sieht aber für das 10. Kreiszeltlager 2020 durchaus noch freie Kapazitäten. Auch was den Ort für das Jubiläumszeltlager angeht, hofft er auf eine interessierte FFW als Ausrichter und sagt dieser schon jetzt die volle Unterstützung durch die Kreisjugendfeuerwehr zu.

Reinhard Schulze / 21.08.18

Stadtjugendfeuerwehrwart

Christian Komorowski

E-Mail: Stadtjugendfeuerwehrwart
oder:
Stadtverwaltung Zeulenroda-Triebes
Fachdienst II/ Stadtjugendfeuerwehrwart
Markt 1
07937 Zeulenroda-Triebes

Tel.: 036628/48-240



Hier geht es zur Homepage der Kreisjugendfeuerwehr Greiz

Seitengenerierung in 0.0070531368255615 Sekunden