Die Leitgedanken der Flächenmäßigen größten Feuerwehr in Thüringen

2014-01-13

Die Feuerwehren der Stadt Zeulenroda-Triebes mit 19 Ortsteilfeuerwehren als moderner Dienstleistungs- und Servicebetrieb Sicherheit

  1. Im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen Menschen, Tiere, Umwelt und Sachwerte in außergewöhnlichen Situationen
  2. Unser Ziel ist die Abwehr von Gefahren in unserer Stadt
  3. Wir verstehen unsere Arbeit als bedarfsorientierte Teamleistung
  4. Dieses Ziel erreichen wir durch Motivation, Aufgeschlossenheit und Fachkompetenz
  5. Die Feuerwehren der Stadt Zeulenroda-Triebes haben die Fachleute mit der technischen und rettungsdienstlichen Kompetenz bei Bränden, Unglücksfällen, Notständen und Katastrophen
  6. Die Feuerwehren der Stadt Zeulenroda-Triebes leistet einen wesentlichen Beitrag zur Schadensprävention durch vorbeugenden Brand-, Gefahren- und Umweltschutz sowie durch Beratung und Schulung
  7. Die Feuerwehren der Stadt Zeulenroda-Triebes garantiert hohe Sicherheit - rund um die Uhr
  8. Die Feuerwehren der Stadt Zeulenroda-Triebes sichert durch ständiges Training seine Leistungsfähigkeit
  9. Die Feuerwehren der Stadt Zeulenroda-Triebes erreicht Zufriedenheit und Vertrauen durch Qualität seiner Arbeit
  10. Die Feuerwehren der Stadt Zeulenroda-Triebes stellt den Menschen in den Mittelpunkt seines Denkens und Handelns als Vorraussetzung für den Erfolg

Flächenmäßig größte Feuerwehr in Thüringen

Mit dem neuen Jahr und der Eingemeindung von Ortschaften des ehemaligen Vogtländischen Oberlandes nach Zeulenroda-Triebes, ist die Doppelstadt nun auch um 500 ehrenamtlich arbeitende Feuerwehrmänner gewachsen. Aus Pöllwitz, Bernsgrün und Arnsgrün mit ihren Ortschaften zählen seit Jahresbeginn fünf weitere Wehren zur Feuerwehr Zeulenroda. Damit ist die Zahl der Ortswehren auf insgesamt 20 angewachsen. Zusätzlich gehört noch die Tauchergruppe dazu mit gut 20 Mitgliedern. "Damit sind wir ein Unikat", sagt Stadtbrandmeister Frank Tschochner. Zeulenroda stellt nun die flächenmäßig größte Feuerwehr in Thüringen.

Der Stadtbrandmeister ist überzeugt, dass sich an der Arbeit der Ortswehren nicht viel ändern wird und gleichzeitig vertraut er darauf, dass alle Orte der Doppelstadt auch künftig über eine freiwillige Feuerwehr verfügen können. "Wir haben überall einen Wehrleiter, einen Stellvertreter und eine funktionierende Leitung aus mehreren Feuerwehrmitgliedern." Es ist geplant, dass Ortsbrandmeister Steffen Jubold, Berthold Pfeil aus Triebes, Frank Schneider und Frank Tschochner aus Zeulenroda die Leitung der Feuerwehr Zeulenroda-Triebes bilden. An diese Leitung wird ein hoher Anspruch gestellt, da alle Verwaltungs- und Leitungstätigkeiten ehrenamtlich absolviert werden.

Die Satzungen der Ortswehren müssen angepasst werden an den aktuellen Status der Doppelstadt.

Worauf Frank Tschochner allerdings großes Augenmerk legen wird, ist die Präzisierung der Ausrückebereiche. Bereits in der Vergangenheit wurden die Wehren aus der Gemeinde Vogtländischen Oberland von der Zeulenrodaer Wehr unterstützt. Geplant ist, die Alarmierung auf den neuesten Stand zu bringen sowie die Funktionalität der Sirenen zu überprüfen. Wie in Zeulenroda üblich, wird am Sonnabend, um 11.30 Uhr, die Sirene zur Probe einmal ertönen. "Bis auf dieses Signal, wird wohl kaum ein Einwohner in Pöllwitz, Bernsgrün oder Arnsgrün den Wechsel nach Zeulenroda-Triebes bemerken. Die Wehren bleiben in ihrem Gefüge", so der Stadtbrandmeister. Nachdem die Verwaltung strukturmäßig organisiert ist, muss der Feuerwehrbedarfsplan erarbeitet werden. Im Jahr 2009 wurde dieser durch den Stadtrat beschlossen. Nun muss der Beschluss allerdings neu formuliert werden. Dabei geht es nicht nur um die zusätzlichen Wehren, sondern auch um den aktuellen Stand der Technik.

Heidi Henze / 01.01.13 / OTZ

Seitengenerierung in 0.0098168849945068 Sekunden